Facebook - Kontoeinstellungen Übersicht
Zum Menü Allgemeine Kontoeinstellungen gelangt man ganz oben rechts bei Facebook. Ein linker Mausklick auf den Pfeil nach unten zeigt die wichtigsten Menüpunkte an. Hier wählt man Kontoeinstellungen und gelangt auf die Hauptseite der Kontoeinstellungen. An dieser Stelle ändert man bei Bedarf Passwort, Benutzernamen und ändert allgemeine Angaben.
Anschließend wählt man oben links im Menü den Punkt Sicherheit. Dort empfiehlt es sich, sicheres Durchstöbern zu aktivieren. Damit wird automatisch auf das sichere Protokoll https:// umgeschaltet, egal auf welchem Gerät euer Facebook-Account gerade geöffnet wird.
Facebook - Kontoeinstellungen Details
Sollte jemand von einem bislang unbekannten Gerät auf den eigenen Account zugreifen wollen, kann man sich unter dem Punkt Anmelde-Benachrichtigungen automatisch darüber per E-Mail in Kenntnis setzen lassen. Dies ist insbesondere wichtig, wenn man vermutet, dass das eigene Passwort gestohlen wurde. In diesem Fall lässt man sich vorsichtshalber den Zugriff unbekannter Geräte extra bestätigen.
Außerdem kann man sich zur zusätzlichen Sicherheit Passwörter für einzelne Anwendungen einrichten, um diese Zugriff Dritter zu schützen. Unter dem Punkt Sicherheitseinstellungen > Aktive Sitzungen findet man die Information, aus welchen Städten bislang auf das eigene Facebook-Profil zugegriffen wurde. Wer einen Hack vermutet, kann somit zumindest erkennen, aus welcher Stadt auf das eigene Profil zugegriffen wurde.
Unter dem Punkt Sicherheit sollte man mindestens alle 3 bis 6 Monate einen Blick werfen, welchen Anwendungen man bei Facebook den Zugriff auf die eigenen Daten erlaubt. Umso weniger Unternehmen der Zugriff auf die eigenen Daten erlaubt wird, desto besser. Nicht genutzte Spiele und Anwendungen deaktiviert man besser. Denn Facebook und Fremdanbietern von Spielen und Anwendungen bezahlt man mit seinen Daten, nicht mit Gebühren.
Ebenfalls unter Sicherheit justiert der Menüpunkt Benachrichtigungen unter welchen Voraussetzungen E-Mails verschickt werden sollen. Nicht jedes Ereignis ist wichtig genug, um per E-Mail darüber sofort zugespammt zu werden.
Ebenfalls oben rechts unter dem Pfeil nach unten, erscheint der Menüpunkt Privatsphäre-Einstellungen. Diesen Menüpunkt sollte man auf jeden Fall Punkt für Punkt abarbeiten.
Facebook - Einstellungen der Privatsphäre
Unter Funktionsweise von Verbindungen bestimmt man, wer einem Nachrichten oder Freundschaftsanfragen schicken darf. Über Chronik und Markierungen nimmt man sämtliche Einstellungen bezüglich der eigenen Chronik vor, siehe nächstes Kapitel “Die eigene Chronik im Griff”.
Auch die Einstellungen bei Anwendungen, Spiele und Webseiten sollten ausnahmslos alle überprüft werden. Wer nicht über die Suchmaschine von Facebook aufgefunden werden will, löscht in den Privatsphäre-Einstellungen > Anwendungen, Spiele und Webseiten > Öffentliche Suche das Häkchen.
Unter Sichtbarkeit älterer Beiträge verwalten kann man nicht mehr aktuelle Statusmeldungen automatisch in der Versenkung verschwinden lassen. Diese sind dann für ausgewählte Benutzergruppen nicht mehr einsehbar. Und über Blockierungen verwalten konfiguriert man die Blockade von Personen, Veranstaltungseinladungen und Anwendungen.
Ist eine Anwendung blockiert, werden künftige Einladungen anderer Facebook-User nicht mehr angezeigt. Gerade für die vielen Mitteilungen, in denen man zum Mitspielen animiert werden soll, ist dies eine sinnvolle Option. Die Einladungen aller Spiele kann man leider nicht automatisch mit einem Klick deaktivieren.
Facebook - Chronik verwalten
Doch kommen wir zu den Einträgen in unserer Chronik. Unterhalb der eigentlichen Status-Meldung kann man einstellen, welche Person einen bei einem Ereignis, Video oder auf einem Foto begleitet hat. Natürlich wird dabei auch der Ort des Geschehens erfragt. Lässt man diese Felder frei, wird nichts eingetragen. Wesentlich wichtiger aber ist die Schaltfläche ganz rechts. Jeder neue Eintrag in der eigenen Chronik wird per Voreinstellung öffentlich gemacht. Das kann man sofort für jeden einzelnen Eintrag als auch später noch verändern. Wer möchte, kann seine Status-Meldungen nur sich selbst, seinen eigenen Freunden oder einem geschlossenen Kreis von Personen mitteilen. Wer etwas auf der Chronik veröffentlicht, sollte stets bedenken, dass jede Aussage auch Jahre später von Personalchefs oder Kollegen begutachtet und ausgewertet werden können.
Die Verbreitung von peinlichen Bildern, Videos oder Texten überlegt man sich folglich besser. Hier wie überall bei Facebook gilt: Gebt nur das von euch preis, was ihr einem Fremden auf der Straße erzählen würdet. Was den Passanten an der Haltestelle oder beim Shopping nichts angeht, veröffentlicht man auch besser nicht bei Facebook.
Facebook - Ausgewählte Daten löschen
Am besten arbeitet man seine komplett Chronik chronologisch von hinten nach vorne durch. Dabei stellt ihr fest, ob ihr einzelne Statusnachrichten der Chronik ausblenden oder komplett löschen wollt. In der Chronik wird die Vergangenheit seit Geburt bis zum heutigen Tag dargestellt. Am besten man nimmt sich wirklich alle Einträge von Anfang an vor, um sie auf ihre Wichtigkeit hin zu überprüfen. Auch den Monat und das Jahr lassen sich im Zeitstrang anklicken, um sich den entsprechenden Zeitraum anzeigen zu lassen. Und bitte nicht vergessen: Facebook, Google, Bing & Co. vergessen nichts, selbst wenn ihr es gelöscht habt. Vor jedem neuen Eintrag bitte stets bedenken, welche Konsequenzen dieser haben könnte.
Ebenfalls auf der Hauptseite werden die Daten der eigenen Person bearbeiten. Einfach oben links auf den eigenen Namen klicken und dann auf „Informationen bearbeiten“. Dort ändert oder löscht man seine Religion, den Beziehungsstatus, die Heimatstadt, den Wohnort und viele weitere Daten. Um euch zu finden, brauchen eure Kontakte lediglich euren Vor- und Nachnahmen. Alle weiteren Angaben dienen lediglich Facebook und Drittfirmen, um mit euren Daten Geld zu verdienen. Natürlich fordert uns Facebook auf, so viel wie möglich von uns preiszugeben. Ob man das tut, sollte man sich aber gut überlegen.
Facebook - Eigene Information verwalten
Bei der Bearbeitung der eigenen Infos ist es auch an der Zeit, die eigenen Freunde zu überprüfen. Einfach in der Chronik auf das Bild mit den eigenen Freunden klicken, schon kann die Prüfung der eigenen Kontakte beginnen. Ebenfalls in der Chronik gelangt man durch einen Klick zu den eigenen Fotos und Standorten. Möglicherweise hat euch jemand auf einem peinlichen Bild markiert. Sämtliche Fotos und Markierungen können auch nachträglich entfernt werden. Wer kein Bewegungsprofil von sich veröffentlichen möchte, sollte auf jeden Fall einen Blick auf die bislang festgehaltenen Standorte werfen. Dazu klicken wir auf der Chronik auf die Karte. Wichtig sind auch die „Gefällt-Mir“ Angaben, wo unsere Favoriten aus Fernsehen, Musik, Bücher und vieles mehr verzeichnet werden. Auch hier gilt es zu prüfen, welche der Angaben wirklich wichtig sind und was man vielleicht auch mal löschen könnte. Am Schluss sollte man noch einstellen, ob man wirklich von allen Fanseiten Statusmeldungen übermittelt bekommen möchte. Dafür einfach auf “Gefällt mir”-Angaben klicken und entscheiden, wer euch künftig zutexten darf. Bestimmt haben sich im Laufe der Zeit einige weniger wichtige Fanseiten angesammelt, die man zur Wahrung der Übersicht aussortieren sollte.
Nachdem eure Privatsphäre nun besser geschützt ist, kann es wieder ganz normal weiter gehen. Diese Prozedur sollte man alle 3 bis 6 Monate wiederholen, um dauerhaft Eure Daten selbst im Griff zu behalten. Facebook trägt mitunter auch gerne automatisch Vorlieben oder andere Informationen auf Eurem Profil ein. Oder euch sind möglicherweise Fotos von euch oder von Freunden nicht aufgefallen, die man lieber keinem Fremden zeigen möchte.
Entscheidend ist in jedem Fall, was euch an Informationen bei eurer nächsten Bewerbung im Weg stehen könnte. Idealerweise versetzt man sich in die Lage der Personalabteilung, um das eigene Profil und somit den Charakter des Bewerbers so gut wie möglich zu durchleuchten. Gibt das Profil und die Chronik zu wenig für eine Analyse eurer Person her, so habt ihr es richtig gemacht. Dann haben Schnüffler und Stalker keine Chance, und Ihr verbessert eure Chancen bei der nächsten Bewerbung - wann immer diese sein mag.
Ghandy am 05. Juni 2012
Angefangen bei den notwendigen Grundlagen, welche das Wirkungsprinzip beim Filesharing erklären, über die verschiedenen Möglichkeiten und Tools, bis hin zu den wichtigen rechtlichen Details für Deutschland. Erfahre mehr:
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.

Weitere Bilder in der Ansichtssache.
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Ein langes Leben hat viel zu erzählen. Wir haben für euch in unserem Presse-Archiv eine kleine Auswahl diverser Presseberichte über gulli.com aus vergangenen Jahren zusammengestellt.