gulli: Zu technikhörig: IT'ler gibt GPS-System Schuld an Unfall

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06. Januar 2008

Zu technikhörig IT'ler gibt GPS-System Schuld an Unfall

Der 32-jährige Kalifornier glaubte so sehr an das GPS-System seines gemieteten Autos, dass er in Bedford (New York) rechts anstatt in eine Straße auf eine Schiene einbog. Als der Computertechniker bemerkte, dass er völlig fremdes Terrain betrat, war es schon zu spät. Der Wagen blieb unwiderruflich stecken. Alle Versuche den PKW aus den Schienen zu befreien oder rückwärts zu fahren schlugen fehl. Kurze Zeit später kam die nächste Metro um die Ecke. Der Mann versuchte noch, den Fahrer des Zuges mit winkenden Armen zum Bremsen zu bewegen, was auf so kurze Distanz nicht gelingen konnte.

Ihm blieb lediglich die Möglichkeit, einige Meter Abstand zu gewinnen um zuzuschauen, wie sein Leihwagen zertrümmert wurde. Die in nördliche Richtung fahrende Metro-North Harlem hat ihr Ziel natürlich nicht mehr pünktlich erreichen können. Die Aufräumungsarbeiten dauerten bis zum nächsten Vormittag an. Metro-Sprecher Dan Brucker kommentierte den Hergang so: "Als der Wagen über die Schienen rollte, befahl das GPS-System den Fahrer rechts abzubiegen, und genau das tat er. So ist es passiert." Als der Sprecher hörte, dass der Verursacher des Unfalls in der IT-Branche arbeitet, sagte er passenderweise "Ein Computergehirn hörte auf das andere." Dem Computertechniker aus Sunnyvale wird es kaum vor Gericht gelingen, die Schuld an das Navigationssystem seines Mietwagens abzuladen. Auf ihn kommen zahlreiche Unkosten wegen der Aufräumungsarbeiten und des geschätzten Umsatzausfalls der Metro-North zu.

Wie Techdirt berichtete, war es bereits im Mai letzten Jahres zu einem ähnlichen Vorfall gekommen. Eine junge Britin hatte wegen des angezeigten Weges ihres Navigationssystems eigenmächtig Tore geöffnet, um sich freie Bahn zu verschaffen. Beim Schließen des Tores hat die Studentin ihren Wagen im Dunklen für kurze Zeit auf den Schienen stehen lassen, der von einem herannahenden Zug erfasst und dessen Trümmer über achthundert Meter mitgeschliffen wurden. Glücklicherweise ist in beiden Fällen keine Person zu Schaden gekommen.

  • Zitat: Zitat von Henrik  das gibs nicht nur in amiland... in werder hat auch mal ein bwm-renterpärchen auf's navi gehört, welches eine wasserstraße als richtige straße ausgab... tja der 7er wurde versenkt im zum glück nur knietiefen wasser. der opa ist tatsächlich 30m übern steg gefahren und dann platsch runter... ist aber schon 7 jahre her, mindestens. man sollte mal ne untersuchung starten, ...

    Wandang am 07.01.2008 18:11
  • Zitat: Zitat von Wandang  vermutlich liefen alle auf einem windows betriebssystem (mal bisle win-bashing mit reinbringen ) Was haben die gespeicherten Karten mit dem Betriebssystem zu schaffen? Ich finde diese "typisch Amiland"-Kommentare dämlich. Sowas kann überall passieren und ja, ich traue sowas vielen Leuten zu.

    Latexschlampe am 08.01.2008 08:28
  • Zitat: Zitat von Latexschlampe  Was haben die gespeicherten Karten mit dem Betriebssystem zu schaffen? war nicht auf das kartenmaterial an sich bezogen, sondern auf die probleme die noch bei navis auftreten können aufgrund ihrer anderen programme und so weiter. ich habe selbst ein navi festlaufen lassen (danach stürzte das routenprogramm ab und selbst wenn man den akku rauszog und wieder reinsteckte, ...

    Wandang am 08.01.2008 16:02
  • ... der stammt nicht zufällig aus der Bush-Dynastie ?

    knockon am 09.01.2008 21:12
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