Seine düsteren Prognosen äußerte Buffett gestern vor rund 35.000 Aktionären auf der Hauptversammlung seiner Investementgesellschaft Berkshire Hathaway.
Er werde keine Zeitung kaufen, egal zu welchem Preis. Er erwartet geradezu "endlose Verluste" in diesem Sektor. Der Wert der Printmedien habe in der amerikanischen Öffentlichkeit sehr gelitten, die Leute würden sich heute mehr über das Internet informieren. Diese Tatsache ist auch den Anzeigenkunden nicht entgangen, die Erlöse für Anzeigen hätten sich auf dem amerikanischen Markt kürzlich erneut um 20% verringert.
In den 1970ern hatte der Investor die Buffalo News gekauft, er besitzt aber auch Anteile an der Washington Post. Sein Geld würde er ehedem mit der Kabelsparte seines Unternehmens verdienen, daran wird sich auch in absehbarer Zeit offensichtlich nichts ändern.
In Deutschland haben die meisten Zeitungsverlage die Zeichen der Zeit erkannt. Sie erweiterten ihr Spektrum um Angebote, die online im Internet abgerufen werden können. Doch die Entwicklung geht weiter: Mittlerweile bieten viele Magazine sogar selbst produzierte Videopodcasts an.
(Ghandy)
(via Wall Street Journal, thx!)
| 11 Reaktionen aus dem gulli:Board |
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musicjunkie am 04.05.2009 20:08:41: |
BigWilly am 04.05.2009 20:17:26: |
Helmut_Schaich am 06.05.2009 17:16:38: |