gullinews am Sonntag, 21.09.2008 16:15 Uhr
Die amtierende Innenministerin Jacqui Smith begrüßt diesen Schritt und kündigte an, dass weitere Portale folgen werden. Laut YouTube selbst handelt es sich bei der Einführung der neuen Waffen-Policy um eine Premiere. Seit dem Entstehen der Plattform gab es keine Anpassungen der Richtlinien, die ausschließlich für England gültig waren. Ein Pressesprecher gab bekannt, dass verschiedene Bedenken gegenüber dem Videomaterial in England geäußert wurden. Besonders richteten sich diese an Videos, in denen Personen im Umgang mit Waffen gezeigt werden.
Auch in Deutschland gibt es bereits länderspezifische Regelungen. Unter anderem sei es untersagt, Videos mit nationalsozialistischen Inhalten zu veröffentlichen. In England soll die neue Regelung vor allem dem Schutz der Jugendlichen dienen. "Wir haben die neue Policy gerade auf den Weg gebracht. Künftig ist die Verbreitung dieses Materials in der britischen Variante untersagt. Mit der Hilfe der Community werden wir nahtlos an dieses Vorhaben anknüpfen und YouTube zu einer noch sichereren Plattform bewegen", so der Pressesprecher im Weiteren.
Bei der Änderung der Regeln soll es sich aber keineswegs um etwas komplett neues handeln. Vergleichbare Vorschriften habe es bereits im Vorfeld gegeben. In diesem Fall handelt es sich viel mehr um eine Verschärfung des Regelsatzes. Auch das Innenministerium begrüßt diese Entwicklung. Es sei an der Zeit gewesen, Videos, in denen der Umgang mit Waffen verherrlicht wird, zu untersagen. Jacqui Smith würde es sich wünschen, dass sich weitere Plattformen dem Vorhaben anschließen. Gewalt sei weder in der Realität noch in der virtuellen Welt zu akzeptieren. (gS-)
(via slashdot.org, thx!)
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rundeck am 22.09.2008 16:35:22: |
paiks am 22.09.2008 18:01:57: |
Palatinum am 22.09.2008 21:52:27: |