Google versucht momentan gegen das "googlen" vorzugehen: Aus Angst vor Markenverlust ergingen unter anderem an Wörterbücher der Hinweis, auf den Markenschutz Googles hinzuweisen. Auch im Duden findet sich beispielsweise inzwischen das Verb "googlen". Yahoo! versucht, auf die Story aufzuspringen - mit der Aufforderung, "Yahoo!" in eigenen Werbespot nach Belieben zu verwenden.
Große Freiheiten verspricht Yahoo! auf dem Yahoosearchblog, und gibt sich aufgeschlossen, was Marken und ihren - oft unerwarteten - Gebrauch durch die Menschen angeht:
"Leute tun oft nicht das, was man von ihnen will, und Marken haben eher damit zu tun, was Verbraucher denken und nicht, was Unternehmen wollen. Das geht für uns in Ordnung. ... Ist Yahoo! ein Verb, ein Substantiv oder ein Ausruf? Vielleicht alles davon...."
Die Reaktionen bleiben reserviert, und der erste Kommentar bringt den Sachverhalt vermutlich auf den Punkt:
"Yahoo will, dass alle ihren Markennamen gebrauchen, also tuts keiner. Google will, das alle aufhören, seinen Markennamen zu gebrauchen, also tuns alle."
Skeptischer ob der herzlichen Einladung zum Markenverwenden bleibt Netzpolitik. Wie weit es mit dem "in Ordnung gehen" tatsächlich her ist, dürfte sich spätestens dann zeigen, wenn die User anfangen, Yahoos Chinapolitik zu kritisieren. Mit Hilfe Yahoos wurden mehrfach Dissidenten in China ausfindig gemacht und zu Haftstrafen verurteilt.
Google versucht momentan gegen das "googlen" vorzugehen: Aus Angst vor Markenverlust ergingen unter anderem an Wörterbücher der Hinweis, auf den Markenschutz Googles hinzuweisen. Auch im Duden findet sich beispielsweise inzwischen das Verb "googlen". Yahoo! versucht, auf die Story aufzuspringen - mit der Aufforderung, "Yahoo!" in eigenen Werbespot nach Belieben zu verwenden. Große Freiheiten verspricht Yahoo! auf ...
Hmmm, statt "Ich guugel mal schnell" jetzt "Ich yahuu mal schnell" sagen? Hört sich irgendwie bescheuert an, findet ihr nicht? (Die Worte wurden ausgegesprochen geschrieben)
Zitat: Mit Hilfe Yahoos wurden mehrfach Dissidenten in China ausfindig gemacht und zu Haftstrafen verurteilt. Due wurden "yahoo!ed".