|
26. März 2008
World of Warcraft Rechtsstreit Blizzard gegen Anbieter des Bots 'MMO Glider'Die Besitzer von World of Warcraft stehen im Rechtsstreit mit dem Anbieter eines 'Bots' für ihre virtuelle Welt. Der Bot 'MMO Glider' ermöglicht es, bestimmte Handlungen in der virtuellen Welt zu automatisieren. Bizarrerweise soll dieses Skript gegen geltendes Urheberrecht verstoßen. Der Programmierer des Bots soll alle Einnahmen von dem Verkauf seines Bots wieder zurückzahlen. 'MMO Glider' heißt das Programm, dass bestimmte Schlüsselfunktionen im Spiel automatisieren läßt, beispielsweise Kämpfe in World of Warcraft. Der Bot wurde von Michael Donnelly geschrieben und würde nach Ansicht des Softwarehauses Blizzard die Urheberrechte an World of Warcraft verletzen. Darüber hinaus würde es das Spielgeschehen in unbeabsichtigter Weise beeinflussen und sogar das Potenzial haben, die Spielwelt zu zerstören. Das Unfaire an dem Bot gegenüber den normalen Spielern würde sein, dass der Bot wesentlich mehr Zeit in der Spielwelt verbringt als ein normaler Spieler in der Lage ist. Dadurch könnte das Skript wesentlich mehr Ressourcen anhäufen als die menschlichen Mitspieler. Die Mechanik des Spiels World of Warcraft wird dadurch entscheidend beeinträchtigt. Darüber hinaus würde der 'MMO Glider' die Nutzer des Bots dazu zwingen, gegen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen zu verstoßen, die man als Spieler akzeptieren muß um den Zugang zu World of Warcraft zu erhalten. Warum aber verstößt der 'MMO Glider' gegen das Urheberrecht? Donnelly selbst argumentiert, dass sein Programm nicht gegen Urheberrecht verstoßen könnte, da es keine Kopie des Spiels anfertigt oder in anderen Weise Urherrechtsverletzungen eingeht. Blizzard dagegen behauptet, dass der Bot eine Kopie des Spieles im Zwischenspeicher mit dem Zweck behält, nicht von Anti-Cheat Software entdeckt zu werden. Und genau um diese Urheberrechtsverletzung handelt es sich. Schon bevor das Verfahren begann bekam Michael Donelly Besuch von Anwälten des World of Warcraft-Publishers Viviendi. Mit dabei hatten sie die Forderung, nicht nur den Verkauf des MMO Gliders einzustellen, sondern ebenfalls das gesamte Geld, dass er aus den Verkäufen erhielt, zurückzuzahlen. Für Donnelly war das eine Provokation und die einzige Möglichkeit für ihn, in den Rechtsstreit zu gehen. Das erste Urteil wird erwartet. Nach Angaben von BBC News wurde der MMO Glider 100.000 Mal verkauft. In World of Warcraft spielen etwa 10 Millionen Spieler. ( via BBC News ) Verwandte News
Trackbacks
Zitat: Zitat von Wandang nö glaub das funzt net. die erstellen ja alle paar sekunden neue chars ala "blalcjhx71" Es passieren 2 Dinge bei der "Spam melden" funktion: 1) Beschwerde wird an GM weitergeleitet. 2) Alle Chars dies Accounts werden ignoriert. Ich denke kaum dass Blizzard auf rechtlicher Basis MMO Glider besiegen kann. Desweiteren gibt es noch genügend andere Bots die ... Kwerulant am 04.04.2008 12:07
Wie immer Chinafarmer und Botter und sonstiges quer bet durcheinander geworfen wird und sich argumente immer so zurecht gelegt werden wie es grad passt. 1. "Chinafarmer" benutzen keinen Bot. Bei "Chinafarmern" handelt es sich um unterbezahlte (meist Jugendliche) Chinesen die 7 Tage die Woche in 12 Stunden schichten per Hand Gold farmen. Meist werden diese komplett abhängig vom Unternehmen gemacht und z.B. die Ausweise von ... Blacksorrow am 22.04.2008 17:13
|