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25. Juli 2005

WLan - Hacking Chipsdosen werden illegal

Hysterie um offene Wlan - Accesspoints wächst

Die vergangenen Verhaftungen von Mitnutzern offener WLans in den USA und Großbritannien scheinen der Beginn einer ausgewachsenen WLan - Hysterie zu sein, in der zwar halbherzig das Verschlüsseln von Hotspots empfohlen wird, jedoch die Zeichen vor allem auf weitere Kriminalisierung des Mitnutzens der Hotspots hindeuten. Nun wurde letzten Monat ein Jugendlicher in den USA wegen des Einbruchs ins Netz seiner Schule verhaftet, wo er Noten geändert hatte. Soweit, so gut. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung fanden die Ermittler jedoch Chipsdosen, die der Jugendliche zu Antennenverstärkern umgebaut hatte: und die seien illegal, schenkt man einem Bericht der Insidebayarea Glauben.

"Sie sind wenig ausgeklügelt, aber verlässlich, und es ist illegal, sie zu besitzen", zitiert das Magazin den Sherriff der High Tech Crimes Task Force in Sacramento, Bob Lozito. Mit den Chipsdosenantennenverstärkern ist es möglich, WLan - Hotspots auch aus größerer Entfernung noch mit ausreichender Signalqualität mitzunutzen.

Nun ist das Herstellen eines solchen Verstärkers, auch unter dem Namen Cantenna bekannt, zum einen kein Aufwand, zum anderen nimmt Wunder, dass ein solches Gerät verboten oder illegal sein soll - illegal kann allenfalls sein, was man mit der Ausrüstung anstellt. Indessen ist seine Herstellung in der Tat ein Kinderspiel und bedarf nur geringem physikalischen Basiswissen, wenig Hardware und einer Chipsdose - die von Pringles soll geeignete Maße haben. Und eine Anleitung braucht es dann natürlich noch. Aber Vorsicht: wer das in die USA einführt, könnte möglicherweise verhaftet werden.

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