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30. Oktober 2008
Windows 7 Entwicklerversion verteilt, erste EindrückeZahlreiche Entwickler bekamen nun, wie von Microsoft angekündigt, die Gelegenheit eine Pre-Beta von Windows 7 zu testen. Das kommende Betriebssystem aus dem Hause Microsoft soll 2010 fertiggestellt werden. Anders als erwartet wird jedoch das System nicht komplett erneuert und überarbeitet, sondern es wird sich den größten Kritikpunkten angenommen, die seit der Einführung von Vista aufgetreten sind. "Am besten kann man Windows 7 als verbessertes Vista ansehen. Es basiert dabei sogar auf Vista, führt jedoch weitere Funktionen ein. Beispielsweise wird es einige gute Usabilityfunktionen geben, die hinzugefügt worden sind. Dadurch wird Windows 7 für Benutzer interessanter und sollte helfen, ein harmonisches System anbieten zu können", so Al Gillen, ein IDC-Analyst. Microsoft hat dazu das Startmenü, die Kontextmenüs sowie den Systemtray neu platziert. Das Startmenü verzichtet nun vollkommen auf das wortbasierte Interface, welches in Windows 95 Einzug erhielt und ersetzt es mit extra großen Icons für alle Programme, die auf dem PC laufen. Zudem wurde die Preview-Anzeige in der Taskbar, welche in Windows Vista eingeführt wurde, vergrößert. Ein Problem von Vista war, dass eine Gruppe von Anwendungen nur das jeweils aktuelle Bild als Thumbnail in dieser Preview-Anzeige darstellte. In Windows 7 kann nun eine ganze Gruppe als Preview angezeigt werden. Zudem kann die Anzeige nun als Vollbild ausgegeben werden. Die neue Systemtray wird eine Funktion bieten, welche es den Benutzer erlaubt ein Icon, wie auch die Hinweise, anzeigen oder ausblenden zu lassen. Benutzer der Gadget Sidebar finden dieses Applet nun direkt auf dem Desktop selber. Wenn auf ein Icon in der Taskbar oder im Startmenu selber geklickt wird, wird ein Kontextmenü angezeigt, welches, wie gewohnt, diverse Schlüsseloptionen zur Wahl stellt. "Microsoft hat sich wieder seinen Ursprüngen besinnt und den Usern mehr Flexibilität gegeben, wie sie ihr Interface gestalten und benutzen können. Die Benutzer können die Position ihrer Icons auf der Taskbar ändern und sich einfach den nervigen Hinweisen der Popups aus dem Systemtray entledigen. Einer der Dinge, die ich am meisten mochte, waren die Möglichkeiten der verbesserten Previewfunktion", so Gillen. Einer der größten Kritikpunkte aus Usersicht war die User Account Control (UAC). Vistanutzer mussten jedwede Handlung, die sie vornahmen bestätigen, was nicht gerade wenige User als sehr nervig ansahen. So musste beispielsweise das simple Installieren eines Add-Ons bestätigt werden. In Windows 7 wurde das UAC grundlegend überarbeitet. Es kann nun eingestellt werden, ob der Benutzer benachrichtigt wird, wenn Software installiert wird, die Einstellungen eines Programmes geändert werden und/oder alle Ereignisse eintreten, welche zu einer UAC-Meldung führen. Der neue AppLocker übernimmt gleichzeitig eine neue Sicherheitsfunktion, indem er Usern verbietet, alles installieren zu können. Dem Administrator steht es nun zu, dass er Profile erstellen kann, indem er einstellt, was welcher Benutzer oder welche Gruppe darf. "Du kannst hergehen und kannst für den AppLocker eine Policy schreiben, in welcher du bestimmst, was du installieren kannst und wo deine Privilegien sind. Beispielsweise kannst du dem Endnutzer verbieten, dass er irgend etwas auf dem System installiert, was du nicht willst." Microsoft hat zudem den Installation Blocker überarbeitet, welcher für die Inkompatibilität bei der Installation einiger Programme gesorgt hat, so Gillens Fazit. "Programme zu installieren kann nun vorhersehbarer sein", so Gillen weiter. Zudem hat Microsoft den BitLocker, der seit Vista dabei ist, nun auch für USB-Sticks verfügbar gemacht. Vorher war es eine reine Festplattentechnologie. Die durchschnittlichen Verdienste eines Betriebssystems zu beurteilen, welches sich in einem solch frühen Entwicklungsstadium befindet, sei jedoch sehr schwer, fügte Gary Chen, Analyst bei McChen Research, hinzu. Weiterhin meinte er: "Die Version ist noch in einem solch frühen Entwicklungsstand und wird demnach noch entsprechend oft bis zum eigentlichen Release verändert. Jedoch wird es dieses definitiv wichtiges Release sein, welches XP Nutzer dazu bewegen wird, upzugraden." Nutzer können eine Windows-Generation überspringen, jedoch seien zwei Generationen nach Chens Ansicht einfach zu lange. Um die Wirtschaft anzusprechen, meinte Chen, muss Microsoft mit einer leichtgewichtigen, ressourcenschonenden Version für den aufkommenden Netbook-Markt aufwarten. Vista sei einfach zu schwergewichtig für diese Maschinen. XP und Linux seien die am meisten eingesetzten Betriebssysteme auf dem Netbook-Markt. Zudem würden die Desktop Virtualisierungen zunehmend aufholen, sodass immer kleinere ThinClients entwickelt werden auf denen dann ein Betriebssystem laufen müsse, fügte Chen abschließend hinzu. Insgesamt wurde von den Entwicklern, welche Windows 7 zu Gesicht bekamen, ein durchweg positives Feedback gegeben. Die Anpassung der UAC wurde dabei als mitunter bestes Feature genannt und gleichzeitig aufgezeigt, dass diese Sicherheitsmaßnahme mitunter die größte Hürde für ein Upgrade von XP auf Vista dargestellt hätte. Außerdem wurde angekündigt, dass Microsoft doch bitte Treiber für Windows 7 herausbringen möchte, um die Kompatibilität zu erhöhen.
(via Technology News, thx!) Verwandte News
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Zitat: Zitat von Hollii Vorgeführt wurde Windows 7 auf einem Netbook mit 1 GB RAM und 1 GHz.. Und da lief selbst Aero Glas flüssig.. und es waren wohl nur 400 MB RAM..... *Link such* //edit: Link gefunden: http://www.netzwelt.de/news/78832_2-...nnendsten.html Interessant! Was ich allerdings lustig finde ist Punkt 10 im Zusammenhang mit der Artikelüberschrift "Windows 7: Die 10 ... ad absurdum am 31.10.2008 10:09
Zitat: Zitat von Toady Also, mal rein optisch betrachtet sieht das neue Windows 7: [img]http://www.imgwelt.de/thumbs/K802OJGUT93.png[/img] doch aus wie ein uraltes KDE2: [img]http://www.imgwelt.de/thumbs/HF22GWCSULW.png[/img] Wenigstens konsequent, schließlich schauen die grafischen Effekte in Vista auch alle so aus wie die in Compiz von vor zwei Jahren das selbe hab ich mir auch gedacht al ... SeriousK am 31.10.2008 10:30
Zitat: Zitat von Matschkeks Nichts, ausser Support. Da hast du recht. Nur wünsche ich den Mitarbeitern und Admins viel Spaß mit Vista auf ihren Möhren. XP hat da mehr verziehen gegenüber 2000, als Vista gegenüber XP. Stimmt XP hat mehr verziehen, was bleibt ist die Tatsache, dass wenn der SUpport 2014 von XP ausläuft, die Rechner eh alle auf dem Schrottplatz sind und dann locker Vista und Win ... irrwicht am 31.10.2008 13:27
die UAC-Abfragen lassen sich auch bei Vista Abschalten ich kann mich meinem vorposter auch nur anschließen, Vista wird eigentlich schlechter gemacht als es ist. ich nutze Vista auf Arbeit und es macht mir persönlich herzlich wenig probleme, läuft stabil und zickt null rum, genau wie mein xp. Wenn ich dann immer höre was Leute für Probleme mit ihren PC's haben denk ich immer die maschine ist nur so schlau wie der mensch der davo sitzt Oj1 am 01.11.2008 06:42
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