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27. Mai 2008
Windows 7 Einige Neuerungen bekannt gegebenIn den Augen von Steven Sinofsky, ehemaliger Leiter der Microsoft Office-Abteilung, ist es noch etwas zu früh, um konkrete Details über das neue Betriebssystem Windows 7 bekannt zu geben. Einige Neuerungen hat der Windows-Entwicklungschef jedoch nun der Öffentlichkeit in einem Interview mitgeteilt. Es stehe fest, dass der Vista-Nachfolger 2010 erscheinen soll und als 32-, wie auch 64-Bit-Variante angeboten werden wird. Basieren soll es auf der Weiterentwicklung des Vistakernels: dem Windows Server 2008 Kernel. Der gesamte Zeitplan der Entwicklung hänge maßgeblich davon ab, was noch erreicht und eingebaut werden soll. Die aktuelle Planung sieht vor, dass Windows Vista in drei Jahren von einem Nachfolger abgelöst werden soll, der mit viel innovativer Technik realisiert wurde. An diesen Zeitplan möchte sich Microsoft halten. Über viele Punkte möchte sich der verantwortliche Windows Chefentwickler Sinofsky jedoch nicht auslassen. Im offiziellen Vista-Blog erfährt man von Chris Flores, dem Leiter der Microsoft Windows Client Communication Abteilung zu den Plänen Folgendes:
Microsoft hat wohl Schlüsse aus der Vergangenheit gezogen und wird sich künftig nicht mehr verfrüht über konkrete Details auslassen. Da Aussagen in der Regel eine bestimmte Reaktion auf dem Markt hervorrufen, soll künftig nur sehr zögerlich über Neuerungen im Betriebssystem Auskunft gegeben werden. Ein weiterer Grund dürfte sein, dass Änderungen bezüglich bereits angekündigter Details bei potenziellen Kunden nicht immer gut ankommen. Sinofsky selbst bezeichnet den Windows 7 Kernel als eine Weiterentwicklung des Windows-Server 2008 Kernels. Im Klartext bedeutet das, alle Programme und Geräte, die unter Windows Vista funktionierten, sollen auch beim Nachfolger problemlos laufen. Er könne und wolle jedoch aus den oben angegeben Gründen noch nicht allzu viel publik machen über das neue Betriebssystem. Eins stehe jedoch fest: Es wird viele neue Funktionen geben, so es sich um eine Major-Update handelt. Wer also mehr über die Details wissen will, muss sich entweder den umlaufenden Gerüchten bedienen, oder eben noch knapp drei Jahre abwarten. Denn zu diesem Zeitpunkt werden bestimmt konkrete Informationen bekannt sein. Auch Beta-Tester sollen nicht zu kurz kommen: Im Vista-Blog wurde bereits angekündigt, dass es eine Probierversion geben soll. Auf das Feedback der Tester gibt Microsoft besonders viel und nimmt die Kritiken ernst, heißt es da. Es ist anzunehmen, dass auf der "D: All Things-Digital"-Konferenz in Kalifornien, die heute stattfindet, mehr über die Vorhaben von Gates und Ballmer zu hören ist. (via cnet.com, thx) Verwandte News
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