Das Wikia-Projekt zur Entwicklung einer Suchmaschine hat es sich auf die Fahnen geschrieben, das Internet gründlich umzukrempeln. Das Recherchieren von Informationen ist einer der grundlegenden Vorzüge des Internets, wären die Quellen nicht gewissen Einschränkungen unterworfen. Die Macher von wikia search beklagen bezogen auf die Informationen der gängigen Suchmaschinenanbieter einen Mangel an Freiheit, an gemeinschaftlicher Arbeit, an Verantwortung und Mängel an der Transparenz. Sie vergleichen die Arbeitsweise der kommerziellen Anbieter mit der von Entwicklern proprietärer Software.
Wikiasearch setzt ähnlich wie Wikipedia auf die aktive Mitwirkung seiner Nutzer anstatt auf die bezahlter Mitarbeiter. So sollen Bewertungen von Usern das Ranking beeinflussen und die Genauigkeit von Suchergebnissen verbessern. Am 7. Januar werden die Pforten der Open-Source-Alternative geöffnet. Bei der Suche sollen Algorithmen zum Einsatz kommen, die unter Verwendung von Open-Source-Lizenzen veröffentlicht wurden. Der Schutz der Privatsphäre jeder einzelnen Person steht bei den Machern des Projektes im Vordergrund.
Jimmy Wales und sein Team suchen noch nach tatkräftiger Unterstützung. Gefragt sind Personen, die die Entwicklung einer von Wikis inspirierten Suchmaschine weiterführen möchten. So sucht man insbesondere nach Community-Mitgliedern, die zukünftig beim Aufbau von durch Menschen verbesserten Suchergebnissen mithelfen möchten. Und nach Softwareentwicklern, die helfen, eine Open-Source-Alternative für die derzeitige Internetsuche zu schaffen.
Initiative eine Chance haben wird, die derzeitige Monopolstellung von Google durchbrechen zu können. Zumindest in Deutschland erreicht die Suchmaschine laut
Wikipedia einen Marktanteil von über 80 Prozent aller Suchanfragen.
Hört sich wirklich super an: Endlich wieder suchen wie vor 10 Jahren, ohne dass 2 von 3 Ergebnissen lauten wie: "Finden Sie blablabla bei e*ay" und "blablabla günstig kaufen bei Blubblubblubb.de"
ihr könnt auch selbst mitmachen um den index aufzubauen http://grub.org/ da gibts den client dafür
Würde die Suchmaschiene endlich den ganzen Werbemüll dorthin verbannen wo er hingehört (irgendwo ganz hinten in den Ergebnissen oder gleich komplett ausgliedern) wäre ich der erste der von Google umsteigt, nichts für ungut, aber die derzeitige Entwicklung des Internets ist eine Katastrophe, wenn ich mir überlege wieviel Werbung mir meine Ergebnisse vor 7 Jahren zugemüllt hat, und das dann mit Heute vergleiche, dazwischen liegen welten, aber ...
Zitat: Zitat von Wulk Hört sich wirklich super an: Endlich wieder suchen wie vor 10 Jahren, ohne dass 2 von 3 Ergebnissen lauten wie: "Finden Sie blablabla bei e*ay" und "blablabla günstig kaufen bei Blubblubblubb.de" Hoffen wirs, denn mittlerweile geht mir das auch ziemlich auf den Sack. corsab