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12. November 2007

Wiefelspütz zur Vorratsdatenspeicherung Operation Mindfuck

Wenn du den Fnord nicht siehst, kann er dich nicht essen - man fühlt sich an gewisse illuminatische Handlungspraxen erinnert, liest man die Antwort von Dieter Wiefelspütz auf Abgeordnetenwatch, in der er erklärt, dass Vorratsdatenspeicherung nichts mit Terrorismus zu tun hat. Geht es den Akteuren des Überwachungsstaats inzwischen darum, denkende Menschen mit widersprüchlichen und unsinnigen Äußerungen in die Verdummung zu treiben?

Wenn das der Fall ist, beginnen sich erste Erfolge zu zeigen - denn so richtig versteht nun niemand mehr, um was es bei der ganzen schönen neuen Überwachungswelt nun geht. Wiefelspütz im externer Link in neuem Fenster folgtWortlaut:

"Sie werden hinnehmen müssen, dass der Gesetzgeber in Sachen Vorratsdatenspeicherung anderer Meinung ist als Sie. Vorratsdatenspeicherung hat mit Terrorismusbekämpfung relativ wenig zu tun. Ich wäre für die Vorratsdatenspeicherung auch dann, wenn es überhaupt keinen Terrorismus gäbe."

Um den Terrorismus sei es doch aber die ganze Zeit gegangen, fragt beispielsweise externer Link in neuem Fenster folgtNetzpolitik - die offenbar ebenfalls zum Opfer des externer Link in neuem Fenster folgtMindfucks wurden.

Die Strategie könnte erfolgreich sein. Konfrontiert mit den diversen Statements aus der Politik zu Überwachung und Datenspeicherung stellen sich mittlerweile zügig Hirnschmerzen ein. Aus reinem Selbstschutz könnte der eine oder andere kritische Geist versucht sein, in Zukunft einfach nicht mehr hinzuhören - denn wenn du den Fnord nicht siehst, kann er dich nicht fressen.

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