gullinews am Freitag, 04.01.2008 17:26 Uhr
Was ihn zum Wunschkandidaten der US-Piraten prädestiniert. Im Wahlkampf in den USA, traditionellerweise stärker vom Internet beeinflusst als in Deutschland, wollen die Piraten so im Interesse ihrer Ziele mitmischen.
Die US-Piraten loben Obamas Bekenntnis zum Internet, das er auch den Ärmsten zugänglich machen will und das er als eines der "freiesten und offensten" Medien bezeichnet. Und ein solches soll es auch bleiben: "Ich werde in keiner Weise von meinem Bekenntnis zur Netzneutralität abrücken", so Obama. Um Netzneutralität dreht sich eine der kritischen Debatten in den USA: Zahlreiche Provider wollen unter dem Umweg "Geld für bevorzugte Datenübermittlung" eine Art zusätzlicher Internetgebühr einführen. Kritiker befürchten, die "bevorzugte Behandlung" bedeute nichts anderes als ein künstliches Ausbremsen des Traffics weniger zahlungskräftiger Netznutzer.
Weiter loben die Piraten Obamas Bekenntnis zur Förderung von Forschung und Lehre, welche auch steuerlich begünstigt werden sollen. Ein durchaus verträglicher Standpunkt in Bezug auf Copyright und Patentrecht, das in Obamas Augen Innovation stärken soll und nicht etwa zu Massenklagen und künstlicher, dauerhaften Monopolsicherung führen soll, kommen dazu.
Die US-Piraten fielen bisher im internationalen Vergleich wenig auf. Es ist zu hoffen, dass sie im Internetwahlkampf in den USA ihren Beitrag zu einer für die Parteithemen besser sensibilisierten Wählerschaft beitragen können.
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kulli2 am 09.01.2008 06:32:29: |
Lord_Alamut am 09.01.2008 09:58:02: |
milky am 09.01.2008 16:14:04: |
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