gulli: What would a Pirate vote: Obama von der Piratenpartei USA empfohlen
04. Januar 2008

What would a Pirate vote Obama von der Piratenpartei USA empfohlen

Barack Obama ist der Wunschkandidat der US-Piratenpartei. Während eigene Kandidaturen im Zweiparteienstaat noch sinnloser als in anderen Staaten sind, setzt sich der Präsidentschaftsbewerber in den USA immerhin für einige Ziele der Piraten ein: kein drastischer Ausbau von Urheberrechtsregimes und ein klares Bekenntnis zur Netzneutralität stehen auf Obamas Agenda.

Was ihn zum Wunschkandidaten der US-Piraten prädestiniert. Im Wahlkampf in den USA, traditionellerweise stärker vom Internet beeinflusst als in Deutschland, wollen die Piraten so im Interesse ihrer Ziele mitmischen.

Die US-Piraten loben Obamas Bekenntnis zum Internet, das er auch den Ärmsten zugänglich machen will und das er als eines der "freiesten und offensten" Medien bezeichnet. Und ein solches soll es auch bleiben: "Ich werde in keiner Weise von meinem Bekenntnis zur Netzneutralität abrücken", so Obama. Um Netzneutralität dreht sich eine der kritischen Debatten in den USA: Zahlreiche Provider wollen unter dem Umweg "Geld für bevorzugte Datenübermittlung" eine Art zusätzlicher Internetgebühr einführen. Kritiker befürchten, die "bevorzugte Behandlung" bedeute nichts anderes als ein künstliches Ausbremsen des Traffics weniger zahlungskräftiger Netznutzer.

Piratenpartei USA Logo Unterstützung für ObamaWeiter loben die Piraten Obamas Bekenntnis zur Förderung von Forschung und Lehre, welche auch steuerlich begünstigt werden sollen. Ein durchaus verträglicher Standpunkt in Bezug auf Copyright und Patentrecht, das in Obamas Augen Innovation stärken soll und nicht etwa zu Massenklagen und künstlicher, dauerhaften Monopolsicherung führen soll, kommen dazu.

Die US-Piraten fielen bisher im internationalen Vergleich wenig auf. Es ist zu hoffen, dass sie im Internetwahlkampf in den USA ihren Beitrag zu einer für die Parteithemen besser sensibilisierten Wählerschaft beitragen können.

  • 45 Kommentare zum Artikel
  • Zitat: Das "ihr" war als Besitzend gemeint - denn das Kind gehört nunmal der Mutter. Was ist das denn für abstruser Unfug? In Deutschland ist die Sklaverei, Leibeigenschaft etc endgültig seit 1949 abgeschafft, in den Usa schon viel länger, allgemein steht es aber in der westlichen Kultur garnicht zur Debatte, ob jemand einem anderen gehört oder nicht? Zitat: Und wenn sie ...

  • OT rulez zum thema birne: deswegen vertraue ich ihm mehr als den anderen: aktuell 01-08-08 - Ron Paul kicks Laura Ingraham's ass http://www.youtube.com/watch?v=jJXRa2n6Fe4 Ron Paul / texas http://www.youtube.com/watch?v=D-etrgUre_U http://www.youtube.com/watch?v=J15f2UPKbiI http://www.youtube.com/watch?v=zoL6bWXEFhQ http://www.youtube.com/watch?v=kY0tHVjtwLs

  • Welche abstrusen auswüchse die wahl jetzt schon hat sieht man hier: http://edition.cnn.com/ELECTION/2008...orecard/#val=D Clinton hat bereits 183 stimmen. Das zauberwort ist hier "Superdeligierte". Also alles nach plan so weit. (Am rande: If a superdelegate dies or is unable to participate at the convention, alternates do not replace that delegate, which would reduce the total delegates number and the "magic number" ...

    Lord_Alamut am 09.01.2008 09:58
  • Das System ist echt absurd... ...ein paar Infos (auf deutsch) und warum Obama vielleicht auch nicht der ideale Kandidat ist: "Osama, Obama and your Mama" Warum Hillary Clinton nach Iowa mehr Delegierte als Barack Obama hat http://www.heise.de/tp/r4/html/resul...6/26999/1.html

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