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09. August 2005
WGA-Hacks Microsoft gibt vorläufig auf"Zurück zum Zeichenbrett" Keine zwei Wochen nach dem Start von Windows Genuine Advantage, einer verschärften Lizenzüberprüfung durch Microsoft, bevor Windows-Addons und Updates geladen werden können, kündigt Microsoft an, mit der Absicherung der Updates gegen unlizenzierte Windowsinstallationen nochmal von vorne zu beginnen. Damit gibt Microsoft zumindest vorläufig im Kampf gegen die Lücken des Überprüfungsprogramms auf. Nachdem das Überprüfungskonzept wohl schon per Design nicht sicher zu bekommen ist, wolle man in Redmond nun vorerst zurück ans Zeichenbrett: um WGA nochmals von Grund auf neu zu konzipieren. Auch der Ton aus dem Haus MS hat sich geändert - während nach dem letzten Exploit noch angekündigt wurde, die Lücke im Rahmen regelmäßiger Updates der WGA-Prozedur zügig zu schließen, spricht man heute indessen von der nicht vorhandenen Gefährdung der Kunden. Die WGA-Problematik sei keine Sicherheitslücke, Kunden seien keinem Risiko ausgesetzt, so ein Sprecher Microsofts laut dem Fairfax Digital, WGA sei gar nicht dazu gedacht, Kopierer zu fassen oder Hackangriffe zu verhindern: "Seine Ziele sind, schuldlosen Kunden den Wert eines authentischen Windows nahezubringen und Investitionen unserer Partner zu schützen". Verwandte News
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