gulli: Wettbewerb: Chaos Computer Club und Kölner Filmhaus prämieren Filme zum Thema Überwachung
28. September 2007

Wettbewerb Chaos Computer Club und Kölner Filmhaus prämieren Filme zum Thema Überwachung

Am 1.12. ist Einsendeschluss: bis dahin suchen der Chaos Computer Club Cologne und der Produktionsarbeitskreises (PAK) des Kölner Filmhaus e.V. "Minutenfilme" zum Thema Überwachung und Bürgerrechtsabbau. Die Kurzfilme werden im Kölner Filmhaus Kino einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt.

Der Hintergrund: das "panoptische Prinzip" und die Abschaffung der Unschuldsvermutung. Die externer Link in neuem Fenster folgtAusrichter dazu:

"In den letzten Jahren – nicht zuletzt seit dem 11. September – ist es zu einem Abbau von Bürgerrechten und einer immer umfassender werdenden Überwachung seitens des Staates, aber auch der Wirtschaft gekommen. Erkennungsdienstliche Verfahren wie z.B. die Abnahme von Fingerabdrücken oder biometrische Verfahren, treffen zunehmend auch Normalbürger. Das rechtsstaatlich garantierte Paradigma der Unschuldsvermutung wird demontiert: Jeder ist potenziell verdächtig."


In einer Welt, in der niemand mehr sicher sein kann, gerade nicht überwacht und verdächtigt zu werden, wollen die Ausrichter Filmemacher

"...ermutigen, sich mit dem Thema "Überwachung" filmisch auseinander zu setzen. Es sollen Kurzfilme entstehen, die wachrütteln, verstören, zur Diskussion anregen und dem derzeit vorherrschenden Diskurs (um das Begriffspaar Sicherheit – Angst) weitere Perspektiven hinzufügen."

Die Filmeinsendungen müssen unter die Creative Commons Non-Commercial No-Derivates gestellt sein, vorzugsweise in einem digitalen Format vorliegen und nicht länger als 3 Minuten dauern. Nach Absprache kann auch in anderen Formaten wie 8mm / 16mm, Betacam etc. gearbeitet werden.

(externer Link in neuem Fenster folgtvia)

  • 1 Kommentar zum Artikel
  • Am 1.12. ist Einsendeschluss: bis dahin suchen der Chaos Computer Club Cologne und der Produktionsarbeitskreises (PAK) des Kölner Filmhaus e.V. "Minutenfilme" zum Thema Überwachung und Bürgerrechtsabbau. Die Kurzfilme werden im Kölner Filmhaus Kino einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Der Hintergrund: das "panoptische Prinzip" und die Abschaffung der Unschuldsvermutung. Die Ausrichter dazu: "In den letzten Jahren ...

    gullinews am 28.09.2007 15:31
  • hmm sehr schön. kreativität sollte man immer fördern. außerdem hilft eine visuelle darstellung häufig leute dinge einfach zu erklären und darzulegen. sollte also nur hilfreich sein erinnert etwas an den wettbewerb, dessen namen ich vergessen habe hier ein video der gewinner (waren mehrere) find ich sehr geil: http://www.youtube.com/watch?v=XgFbqSYdNK4

    Wandang am 29.09.2007 01:46

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