Unter dem Motto "all2gethernow!" findet vom 16.-18. September 2009 nun der Berlin Music Market statt. Man versteht sich als neuen Marktplatz für die Musikwirtschaft - setzt also dort an, wo die Popkomm nicht hinkam: bei dem neuen Musikmarkt. "Eine Branche steht Kopf. Dabei gibt es viele kreative Ansätze, den Herausforderungen des Internets zu begegnen und sie als Chance zu nutzen. Denn die Krise der Musikindustrie ist eine Krise der Verwertungsmechanismen, nicht der Musik selbst."
Auch die Herleitung ihres Ansatzes zeigt sehr deutlich, wie der Hase läuft: "Jetzt reicht's: Eine alleinerziehende Mutter in den USA wird zu 1,9 Millionen Dollar Schadensersatz für 24 illegal aus dem Internet herunter geladene Songs verurteilt. Das französische Parlament beschließt ein Gesetz zur Bestrafung von Urheberschutzverletzern mit Internetentzug. Dieter Gorny, Vorsitzender der Bundesverbandes der Musikindustrie, sagt die Popkomm ab mit der Begründung, dass 'viele Unternehmen es sich wegen des Diebstahls im Internet nicht mehr leisten können, an der Popkomm teilzunehmen'." Und dieses muss sich ändern.
Dem "Open-Source-Prinzip folgend" soll an besagtem Termin nun doch ein Branchentreffen stattfinden. Und zwar von Leuten, die dem Bundesverband Musikindustrie wohl eher ein Dorn im Auge sein dürften: eine Mischung aus Künstlern, Musik- und Softwareunternehmen, die versuchen wollen "neue Allianzen und Vernetzung" voranzutreiben. Organisiert wird das Ganze von Newthinking Communications, Motor Entertainment, Motor.fm und dem Radialsystem V. Alles in allem klingt das sehr vielversprechend. (020200)
(via BerlinMusicBlog, thx!)
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VKM am 25.06.2009 01:35:26: |
H1N1 am 25.06.2009 02:15:01: |
dm04 am 25.06.2009 12:31:16: |