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02. Dezember 2005
Was haben die Labels gegen Audible Magics mp3-Filter?Die Befürchtung, dass die Technik funktioniert Audible Magic ist eine mp3 - Erkennungstechnik, die von Musikfiles digitale Fingerabdrücke erstellt: wohlgemerkt vom Klang des Stücks, nicht per Dateinamen oder Hashwerten. Was es zu einem durchaus mächtigen Tool zum Erkennen von bestimmten Tracks macht, auch wenn diese unterschiedlich codiert oder benannt sind. Konsequenterweise setzt beispielsweise imesh Audible Magic ein, um den Anforderungen der Labels Genüge zu tun - wenngleich noch mit den einen oder anderen Filterproblemen. Seltsam nur, dass der Chef des Verbands der australische Labels ARIA, Stephen Peach nun forderte, dass Filter in KaZaA bis zum 5.12. installiert werden müßten - andernfalls die Tauschbörse abgeschaltet werden müsse. Noch seltsamer: er meinte mitnichten die Audible Magic-Filter, sondern solche basierend auf zunächst 3.000 Begriffen, anhand derer Tracks vom Tausch ausgeschlossen werden sollen. Die mögliche Interpretation: es geht längst nicht mehr um ein neues, gefiltertes, kostenpflichtiges KaZaA mehr. Der momentane Kurs der ARIA deutet darauf hin, dass man sich mit nicht weniger als dem Zerschlagen der P2P-Börse zufrieden geben will. Denn warum sollte man eine ineffiziente Filtertechnik zuungunsten einer funktionierenden Variante ablehnen, wenn nicht aus dem Grund, anschließend einfach das Versagen der Filter zu konstatieren und den Vertrieb von KaZaA komplett zu stoppen? Was indessen eine leicht verquere Taktik ist. FastTrack wird mit oder ohne KaZaA-Client weiter nutzbar bleiben. Die Milliarde, die an Entschädigung von Sharman Networks gefordert wird, ist zwar ein völlig irrsinniger Betrag, welchen das Unternehmen auch mit neuen Geschäftsmodellen nie und nimmer aufbringen wird, aber mit der jetzigen Strategie eliminiert die ARIA zuverlässig jegliche Möglichkeit, dass KaZaA jemals in die Lage kommt, überhaupt Entschädigungen zu zahlen. Ohne Client kein Geschäft, ohne Geschäft keine Einkünfte. So schießt sich die ARIA einmal mehr selbst ins Bein - doch das ist man in der Zwischenzeit nun wirklich gewohnt. Verwandte News
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