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22. August 2005
Warner Music will 3-Track-Alben und alles, was Geld bringtChef Bronfman klärt über Strategien des Labels auf Sonys durchaus sensationelles Abkommen mit PlayLouder MSP ist am Warner Music - Chef Edgar Bronfman offenbar völlig vorbeigegangen. Bronfman stellte die "Zukunftsstrategien" Warners auf einer Konferenz in Colorado vor, allein, was daran neu oder zukunftsorientiert sei, bleibt sein Geheimnis. Positiv dagegen: Bronfman stellte einmal mehr die Interessen der Musikindustrie aufs klarste dar. Regierungen müssten seiner Ansicht nach nicht in "freie Marktmechanismen eingreifen", Zwangsverordnungen zur Filterung von copyright-geschützten Dateien seien jedoch erstrebenswert, ebenso Zwangsabgaben auf Player und Leermedien, wie zum Beispiel die in Kanada geplante Steuer für iPods. Bronfman wörtlich: Wir mögen rechtlich verordnete Abgaben, wenn sie uns Einkünfte bringen. Ich würde beispielsweise zu keinem französischem Regierungsmitglied in Frankreich sagen, sie sollen keine Leermedienabgaben auf CD-Rohlinge mehr für uns erheben, auch wenn es unsere Verdienstausfälle nicht kompensiert. ... Wenn die Regierung Filtertechnologie vorschreiben würde, wären wir hoch erfreut. Auch wenn man im eigenen Haus nicht so recht daran glaubt. Ein Sprecher ließ anschließend bekanntgeben, man rechne nicht mit der Einführung von Leermedienabgaben oder zwangsweisem Einsatz von Filtertechnik in den USA, politisch dürfte dies nicht durchsetzbar sein. Weswegen man entsprechende Forderungen nicht stelle. Verwandte News
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