|
20. September 2007
WarezSzene Hausdurchsuchung zeitgleich in 50 Objekten bundesweit und in Holland, Belgien, FrankreichIn zahlreichen Objekten des Bundesgebietes und in Holland, Belgien und Frankreich durchsuchten heute 200 Polizeibeamte zeitgleich. Ziel der Durchsuchung war das Finden von Beweismaterial im Zusammenhang mit illegalen Kopien von noch nicht im Handel befindlichen Filmen, PC-Spielen und neuer Entertainmentsoftware. Die Aktion wurde geplant um die europäische WarezSzene zu schwächen - speziell der Teil der Szene, der sich mit dem Releasen von Kinofilmen, TV-Serien und Konsolenspielen beschäftigt. Heute um 08.00 Uhr klopften die Beamten bei annähernd 50 Objekten in Nordrhein-Westfalen, Berlin, Baden-Würtenberg, Bayern, Hamburg, Schleswig-Holstein, Holland, Belgien und Frankreich an die Türen. Der von Kriminaldirektor Helmut Pfau von Hürth aus geführte Einsatz ist Ergebnis eines Ermittlungsverfahrens der Staatsanwaltschaft Köln. Das unter Federführung von Staatsanwalt Jürgen Krautkremer bearbeitete Verfahren beruht auf Hinweisen, die ein Zeuge aus der so genannten WarezSzene machte. Dieser Zeuge wurde von der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen e. V. (GVU) der Direktion Kriminalität in Hürth gemeldet. Er arbeitete von da an eng mit der Kripo zusammen. Es konnten über GVU die technischen Kenntnisse und über den Zeugen Informationen zur Szene abgeschöpft werden. Sie wurden miteinander verknüpft und dabei entstand ein Gesamtbild des illegalen Marktes von der illegalen Erstkopie bis zu den Vertriebswegen. Update von 17:30 Uhr: Die Website der Verwandte News
Trackbacks
|