Das Internet ist noch immer voller Blender, die den Einsteigern Versprechungen machen, die sie niemals halten können oder gar wollen. Von einem Durchbruch und bis zu 500 % schnelleren Transfers ist auf manch einschlägigen Websites die Rede. In Wirklichkeit passiert nichts anderes, als das der betroffene PC nach der Installation des vielversprechenden Filesharing-Clients zum ferngesteuerten Zombie mutiert, oder bis zum Anschlag mit Malware gefüttert wird. Bezahlt werden soll der Client natürlich auch: Geld soll mit dieser Masche verdient werden, je mehr und umso schneller, desto besser.
Die bösen Clients wurden Torrent101, BitRoll, TorrentQ oder GetTorrent getauft und machten den ahnungslosen Downloadern unglaubliche Versprechen. Nachdem TorrentFreak in kurzen Abständen über die neuen Malware-Schleudern berichtete, sind die entsprechenden Banner von den meisten Torrent-Websites verbannt worden. HighsSpeedTorrent.com und FastSpeedTorrents.com sind sogar so weit gegangen, den Werbetext beim Konkurrenten einfach 1:1 abzuschreiben. Die Werbung an sich wurde nicht ohne Geschick aufgebaut. Ein Bild zeigt einen fröhlichen jungen Mann, der auf einer Treppe sitzt. Er berichtet davon, er hätte früher bis zum Erhalt von Filmen via P2P mehrere Tage warten müssen. Jetzt könnte er Spiderman 3 in weniger als einer halben Stunde laden und sein Leben würde jetzt gut verlaufen. Die Leser werden dabei in einem betont freundlichen Ton angesprochen. Höchst wahrscheinlich hat der abgebildete Jugendliche noch nicht mal eine Ahnung davon, dass sein Bild für diesen Zweck missbraucht wird. Und die Newbies, die sich einen der verheißungsvollen Clients gezogen haben, werden sich wundern, warum deren Maschinen plötzlich so langsam werden oder deren Desktop plötzlich mit Werbebannern vollgepflastert wird. Geld ausgeben muss man für diesen Ausflug auch noch: Knappe 6 US-Dollar anstatt vormals $49.95 soll der Spaß kosten.
Musik in Sekunden und Filme innerhalb von Minuten wird man mit keinem der herkömmlichen Peer-To-Peer-Clients herunterladen können. Wer echte Tipps und Hilfen zu dem Thema sucht, Gulli bietet alles Wissenswerte zum Thema Filesharing in einem eigenen Bereich. Und dies ganz ohne Malware oder versteckte Trojaner, Hand drauf!. Ernesto von TorrentFreak hat seinerseits den Lesern, die der englischen Sprache mächtig sind, ein Filesharing-FAQ in zwanzig Punkten zusammengestellt. Der Autor kommt direkt zur Sache, die Tipps und Tricks sind auch ohne Fremdsprachendiplom verständlich und wurden kurz und knackig abgefasst.
... Immer wieder stolpern wir bei der Suche nach neuen Filesharingclients auf dubiose Angebote für angebliche Premium-Filesharingclients. Ausgelöst durch die Werbebotschaften auf den Abzockerseiten, versprechen sich Einsteiger in die Welt der Tauschbörs ...
Nein.... ich wollte lediglich ein paar p2p Alternativen zeigen, die ich gepostet habe, und die unbedarfte Nutzer auf die Spur lenken, weg von Bezahldiensten aller Art... Mit Wares habe ich nicht mehr zu tun als jeder PC Besitzer mit DSL. Denn keiner zahlt für DSL 16000, damit die eMails schneller kommen *SFG*?!
...naja hätt' ja sein können Mich "fasziniert" diese eigentlich streng durchstrukturiert Form der RG's. Für "Normalos" wahrscheinlich nicht nachvollziehbar und vermutlich ist es denen ooch egal. Naja, egal ! Gulli ist zumindest bezüglich des Forum, too open (jeder liest mit) Zitat: Zitat von Kontrolltroll Denn keiner zahlt für DSL 16000, damit die eMails schneller kommen ...
Zitat: Zitat von Indianer Dann zahlst du also fürs Usenet für deine Raubkopien! Das ist auch nicht gerade sehr clever! Indianer 1. benutze bitte nicht die neuwortschöpfung "raubkopierer", welche keine daseinsberechtigung inne hat. 2. was soll daran konkret nicht clever sein? willst du mir vllt auch noch sagen, dass darknet und crypten nicht "clever" sind, weil sie vllt indizien ...
@wandang Es geht hier doch nicht um Indizien oder irgendetwas in der Richtung. Der Sinn steht eher dahinter, dass man im Grunde für eine Raubkopie noch obendrauf zahlt. Eine Raubkopie ist aus der Sicht des Bezahlens kein eigentliches Gut - man zahlt also für "nichts". Ausserdem, wenn man mal die letzten 15 Jahre verfolgt, was meinst du welche Leute immer zuletzt am größten am jammern waren und was meinst du wo diese einen Account ...