Der englische Premierminister Gordon Brown brachte das Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung nun auch in England auf den Weg. Durch dieses Gesetz ist jeder Mitarbeiter eines Internet- sowie Telefonanbieters gezwungen, umfassende und aussagekräftige Logfiles, seiner Kunden zu sichern.
Die gesicherten Daten müssen, im Falle eines Verdachts auf Online-Verbrechen, den englischen Behörden zugänglich und jederzeit abrufbar gemacht werden. Der erste Streich erfolgte im Oktober 2007, als der Anbieter telcos forciert wurde, umfangreiche Aufzeichnungen von Festnetz- und Mobilfunktelefonaten zu speichern. Dieses Jahr soll das Verhalten der Internetnutzung sowie E-Mails und VoIP-Telefonate (Voice over IP) ebenso detailiert protokolliert werden.
Michael Eagle von der Lobbyisten Gruppe "Federation of Communications Services" fürchtet jedoch, dass dies im Bezug auf die Privatsphäre ein äußerst bedenkliches Vorhaben sei. Ginge es nach ihm, so sei es nicht notwendig mehr Daten zu speichern, als je benötigt werden. Seiner Meinung nach wird sich mit der neuen Gesetzgebung nichts Drastisches
verändern, denn die Grundsätze seien vergleichbar mit der aktuellen Lage. Die meisten Telekommunikationsanbieter speichern schon jetzt umfassend das Verhalten ihrer Nutzer. Mit dem feinen Unterschied, dass die keinem neben dem Unternehmen selbst zugänglich sind und nur in Rechnungsdetails angegeben werden.
Das Innenministerium möchte mit dieser Aktion nicht nur die nationale Sicherheit verbessern und schützen sondern auch schneller und effizienter Online-Straftaten aufklären können.
(Via afterdawn.com, thx!)
Zitat: Zitat von Todde bleibt abzuwarten wann dem normalbürger dort ein lichtlein aufgeht und er feststellt, dass diese maßnahmen nicht grade in seinem interesse liegen...die sind da tatsache noch träger als wir hier denke da sieht die zukunft ähnlich rosig aus wie hier - wenn die user wach werden
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