gulli: Vor Proxys wird gewarnt: Torrent-Werbung mit Fakefiles

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21. März 2007

Vor Proxys wird gewarnt Torrent-Werbung mit Fakefiles

Die "Uber coolen" Proxys FreeOpenProxy.com, HideOutProxy.com und ProxyBean.com werden momentan in den Dateibeschreibungen einiger Fake-Torrents beworben. Es wird vermutet, dass die Tracker von der MPAA eingestellt wurden und die Proxys zum Ausspähen von Filesharern dienen.

Auf den zweiten Blick sollte auffallen, dass 345 kB Größe für ein MS Vista-Release unrealistisch oder die Revolution in der Datenkompression wären. Auch 692 kB große Movie-Rips klingen etwas unrealistisch. Möglicherweise ist aber gar nicht das Verbreiten von Fake-Torrents das Ziel (die bei den genannten Datengrößen ohnehin nicht sonderlich lange die Leitung verstopfen), sondern das Sammeln von Filesharer-IPs.

Dies einerseits über den Downloadversuch des Files - selbst wenn dies angesichts der unrealistischen Dateigröße kaum als Versuch des Urheberrechtsverstoß gewertet werden dürfte. Vielleicht aber auch über die per Tag angefügten, beworbenen "free Proxies".

Von der Nutzung der unter FreeOpenProxy.com, HideOutProxy.com und ProxyBean.com erreichbaren Webproxies kann demnach nur abgeraten werden. Alles deutet darauf hin, dass ein "szeniges" Publikum zur Nutzung der Dienste verleitet werden soll. Bei P2Pnet wird als weitgehend sicher angenommen, dass die Files von der MPAA gestreut wurden. Registriert sind sie alle auf eine "T.D. Internet Properties".

  • Zitat: Zitat von holling  Okay, dann benutzt halt jemand diese Webproxys zum SURFEN. Glaube nicht, dass die MPAA/RIAA an sowas interessiert ist. Diese Proxys kann man nicht (soweit ich es gesehen habe) für P2P-Programme benutzen. Warum dann also diese Verschwörungstheorien? [edit] Es ist wohl wahrscheinlicher, dass da jemand Passwörter o.Ä. abfischen möchte. Wieso wird der Begriff der ...

    bergziege am 22.03.2007 12:04
  • So ganz kann ich mir auch nicht vorstellen, dass die MPAA o.ä. Verbände dahinterstecken. Denen bringt ein http-Proxy eigentlich wenig. Viel wahrscheinlicher ist doch, dass da eine Privatperson versucht interessante Daten zu sammeln, wie Passwörter, etc. Sagt zwar nicht unbedingt was aus, aber die Adresse auf die die Proxydomains registriert sind, sieht mir nach einem Blick in Google Earth nicht unbedingt nach einer teuren Wohngegend aus. Was ...

  • Dann sucht man sich halt ein Web Proxy script und uppt es auf space zb freespace und schon hat man seinen eigenen Web Proxy.

    Speedy XP am 25.03.2007 00:29
  • Zitat: Zitat von Speedy XP  Dann sucht man sich halt ein Web Proxy script und uppt es auf space zb freespace und schon hat man seinen eigenen Web Proxy. Und welche Freehoster erlauben die Ausführung von Skripten? Ausserdem hat man dann mitnichten seinen "eigenen" Proxy, denn der Freehostinganbieter kann genausogut mitloggen wie sonst ein Proxyanbieter.

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