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04. Dezember 2007

Vista und Piraterie XP beliebter, trotzdem mehr Kontrollen bei Vista

50 Prozent weniger Piraterie gäbe es bei Vista als beim Vorgänger XP. Kein Wunder, ist Vista mit seinen zahlreichen DRM-Tools sicherlich nicht erste Wahl, wenn man wenig Wert auf Lizenzierungen legt. Nur: statt den "Erfolg" zu feiern, will Microsoft das aktuelle Windows noch stärker absichern.

Trotz externer Link in neuem Fenster folgthalbierter Pirateriequote gegenüber XP sind am schleppenden Verkauf des neuen OS aus Redmond natürlich externer Link in neuem Fenster folgttrotzdem die Piraten schuld. Mit dem Service Pack 1, welches zum ersten Quartal 2008 externer Link in neuem Fenster folgtangekündigt ist, sollen daher zwei Lücken geschlossen werden, mit denen die meisten unlizensierten Vista-Installationen freigeschaltet werden. Leicht schlechte Karten für Spätumsteiger - das Bonmot, dass ein Windows erst nach dem ersten Servicepack der Beta entwachsen ist, findet nach wie vor viele Anhänger. Diese können nun vermutlich mit aufwändigeren Freischaltroutinen rechnen, auch wenn sie ein gekauftes Windows Vista besitzen.

Denn schon in der Vergangenheit hatte sich Microsoft mit seinen "Anti-Piraterie"-Maßnahmen nicht immer übermäßig mit Ruhm bekleckert. So führte eine WGA-Lizenzprüfung schon mal zum externer Link in neuem Fenster folgtamüsanten Status "vielleicht raubkopiert", wurde das Phonehome und die EULA-Bestimmungen schon externer Link in neuem Fenster folgtheftig kritisiert, was Verbraucherrechte und Datenschutz anging, und zu guter Letzt wurde der Kram dann eh wieder externer Link in neuem Fenster folgtgeknackt. 2008 heißt es demnach "Auf in die nächste Runde".

Von der zu hoffen ist, dass die zahlenden Microsoft-Kunden einigermaßen ungeschoren davonkommen, denn die Lizenz- und Freischaltungspolitik Microsofts wird nach und nach zur Wissenschaft für sich. Fragen wie die Lizenzlage bei Mehrprozessor-Rechnern oder bei der Installation auf virtuellen Maschinen sind noch weitgehend ungeklärt.

Aber immerhin: noch bevor der Servicepack/WGA-Stress losgeht, hat sich Microsoft immerhin dazu durchgerungen, unter bestimmten Bedingungen für Schäden, die durch ihre Software hervorgerufen wird, auch finanziell zu haften. In der EULA für das Office 2007 Compatibility Pack verspricht MS, für externer Link in neuem Fenster folgtSchäden in Höhe von bis zu fünf Dollar geradezustehen.

  • 65 Kommentare zum Artikel
  • Zitat: Zitat von noname666  das hat aber nix mit Vista zu tun, sondern das sind Verkäufer - und denen ihr Job ist es, DIR was aufzuschwätzen. Wenns ein guter Verkkäufer ist, dann verkauft er dir auch einen Linux PC und macht dir klar das das die Zukunft ist. Bloß werden die im MeMa keine Linux PC im Sortiment habe, deswegen verkaufen die halt Vista. Egal was installiert ist, Hauptsache der Umsatz stimmt ...

    Jabba1970 am 05.03.2008 14:11
  • den Begriff "guter Verkäufer" kann man sehen wie man will. Entweder ist ein "guter Verkäufer" so einer, der am meisten Umsatz macht,oder ein "guter Verkäufer" ist so einer, der den Kunden rundum zufrieden macht. Meine Aussage bezog sich auf den "guter Verkäufer" der einfach nur Umsatz macht. Du hast mit deiner Aussage natürlich auch recht, nur ist deine Betrachtungsweise etwas anderst. Und da ...

    noname666 am 05.03.2008 14:49
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