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15. März 2006
Viren per RFID-ChipTanenbaum demonstriert Angriffsmöglichkeiten Die RFID-Chips, die in Zukunft Barcodes überflüssig und Reisepässe drahtlos auslesbar machen sollen, können theoretisch zur Verbreitung von Viren verwendet werden. Dies konnten Melanie Rieback, Bruno Crispo und Andy Tanenbaum nun erstmals demonstrieren. Durch diesen Code könnte ein Reader dazu gebracht werden, dass er die kompromittierenden Daten anschließend auf jeden Chip schreibt, der mit ihm gescannt wird und auf dem dieser Schreibvorgang möglich ist. Diese könnten ihrerseits weitere RFID-Lesegeräte infizieren. Die praktische Umsetzung wurde mit einem eigens programmierten Reader demonstriert, in welchem ein Bug platziert wurde, der eine SQL-Injection ermöglichte. Die Verbreitung eines passenden Schadcodes konnte anschließend reproduziert werden. Ob solche Bugs in RFID-LEsegeräten existierten, wäre bislang noch offen, die Wahrscheinlichkeit spreche jedoch dafür, so Ed Felten in seinem Blog. Die bisherigen Erfahrungen mit Computern und Internet wiesen darauf hin, dass auch bei sorgfältiger Programmierung esolche Lücken auftauchen. Die Schlußfolgerung: RFID-Systeme müßten weitaus sorgfältiger und sicherer designed werden als ursprünglich angenommen. Verwandte News
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