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15. Juli 2005
Vier erste Anklagen nach Operation Site DownBislang aber nur drei Releaser nach "Operation Copycat" vor Gericht "Operation Copycat" war eine Teilaktion der "Operation Site Down", in der zahlreiche Releasergroups durch eingeschleuste FBI-Agenten gebusted wurden. Die Szene hat sich zwar duchaus schnell erholt, jedoch kommen auf einige der verhafteten Mitglieder unangenehme Gerichtsverfahren zu. Die Verhaftungen der vier fanden im Rahmen der "Operation Copycat" statt, einer Teilaktion des breit angelegten Schlags "Operation Site Down", in der eine Anzahl von Verteilerrechner und einige Mitglieder namhafter Releasecrews festgenommen wurden. ABC7 verschieben in ihrem Bericht natürlich wie gewohnt ein wenig einige Details - so wird berichtet, dass zahlreiche Filme bereits Stunden nach ihrem Kinostart bei den Releasecrews landeten - während oft genug das Release vor dem Kinostart geschafft wurde. Auf der anderen Seite mussten natürlich wieder die üblichen, hypothetischen Schadenssummen ins Feld geführt werden: "Konservative" Schätzungen würden von 50 Millionen Dollar ausgehen, die das beschlagnahmte Material wert sei. Einmal mehr fragt man sich, wie diese Zahlen zustande kommen - finden sich doch gerade unter den Filmenthusiasten die, die sich die entsprechenden Movies keinesfalls auch auf der Leinwand entgehen lassen. Die Konstruktion von entgangenen Einnahmen ist auch hier wieder eine mehr als fragwürdige Sache - nichtsdestotrotz kann sie in schöner Regelmaessigkeit in den Mainstreammedien verkündet werden. Verwandte News
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