|
08. April 2005
Videolan und VLC von Patenten bedrohtEnde der freien Streaming- und Playerlösungen befürchtet Die kommende europäische Patentrichtlinie könnte ein erstes großes Loch in das Open-Source-Programmangebot reißen, noch bevor sie in der nächsten EP-Anhörung durch die befürchtete Verfehlung der absoluten Mehrheit rechtskräftig werden könnte. Videolan, eine Multimedia-Streamingplattform und der ebenfalls vom Videolanteam entwickelte Universalplayer VLC stehen offenbar mit dem Rücken zur Wand. In der von Trivialpatenten durchsetzten Multimediawelt seien sie inzwischen existenziell gefährdet, da praktisch kein Format und keine Technik nicht patentiert sei. Das simple Unterzeichnen von Petitionen würde nicht mehr helfen, notwendig sei die Mobilisierung der EU-Parlamentarier, damit diese zur kommenden Abstimmung in möglichst großer Zahl gegen die Kommission stimmen und eine absolute Mehrheit gegen die geplante Richtlinie schaffen. Videolan haben einen Unterstützungsaufruf ins Netz gestellt, unter welchem sich nochmals die konkreten Gefährdungen für die weitere Entwicklung von freier Software finden wie auch Möglichkeiten, hier aktiv werden zu können. gulli.com hat vor kurzem die Initiative NoSoftwarePatents.com vorgestellt, im Text finden sich nochmals kurz gefasst die Gefahren, die sich durch die mögliche kommende Regelung ergeben würden. NoSoftwarePatents.com hat sich vor kurzem mit der FFII zusammengeschlossen. News
Links
Verwandte News
Trackbacks
|