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19. März 2007
Viacom und Doppelmoral Videohoster verklagen und selbst Videos hostenGegen Google hat Viacom bereits eine milliardenschwere Klage eingereicht, gegen MyVideo und Clipfish sollen weitere folgen, da Rechte Viacoms mit den dort hochgeladenen Videos verletzt werden. Bei iFilm.com wird man - trotz hochgeladener Videos ohne Erlaubnis der Urheber - keine Viacom-Klage erwarten müssen: Das Unternehmen hat iFilm.com 2005 selbst aufgekauft. Content: Uservideos, Musikvideos, Clips und Trailer. Gegen Youtube und Google will man jedoch weiterhin mit harten Bandagen kämpfen. Die Milliardenklage ist anhängig, weiter ist man bei Viacom wenig begeistert über das neue Feature YouTubes: private Benutzergruppen, in denen Videos im kleinen Kreis und von außen nicht überwachbar herumgereicht werden können. Das eigene Hostingangebot iFilms.com scheint man hingegen nicht sonderlich genau zu observieren: dort ist es problemlos möglich, ebenfalls urheberrechtlich geschütztes Material hochzuladen und zu verbreiten. Bei der Konkurrenz wird geklagt, im eigenen Haus sieht man alles offenbar etwas entspannter. Die Doppelmoral hat indessen Methode: die Universal Music Group, aktuell in der Kritik durch das Abmahnen eines Teilnehmers einer hausgemachten viralen Kampagne, hatte bereits letztes Jahr wenig Probleme beim Messen mit zweierlei Maß. Während die Videoportale Grouper und Bolt jeweils auf 150.000 Dollar Schadenersatz pro Copyrightverstoß verklagt wurden, hatte man mit dem Platzhirsch YouTube offenbar keine Probleme. Kein Wunder, kaufte sich doch Universal zusammen mit Sony BMG und Warner bei dem Videohoster ein, bevor dieser von Google übernommen wurde. Verwandte News
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