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09. August 2006
Verräterische Suchlogs Suchen nach dem AOL-DatenGAUNachdem AOL die Suchanfragen von über 600.000 Usern veröffentlichte, stellt sich die Frage, wie viel persönliche Information über solche und ähnliche Logs prinzipiell verfügbar werden. Die meisten Suchmaschinen loggen Suchanfragen, in der Regel werden sie per Cookie personalisiert und damit verknüpfbar. Als User muss man sich darauf verlassen, dass die Suchmaschinen mit den anfallenden Daten verantwortlich umgehen. Oder man ergreift selber Maßnahmen. Denn bislang haben zwar Microsoft und Yahoo angekündigt, dem User die Option einzurichten, seine Such-History zu löschen. Auch bei AOL wird diskutiert, das Loggen der Suchabfragen ganz abzustellen. Wann und in welchem Umfang diese Möglichkeiten zum selbstgemachten Datenschutz eingerichtet werden, ist jedoch noch offen. Sich eine Suchmaschine für "kritische" Suchabfragen gleich über Anonymisierungsdienst zu bookmarken - z.B. Google via anonymouse - dürfte ebenfalls eine gute Idee sein. Bereits vor dem DatenGAU bei AOL machte weiterhin Ixquick von sich reden. Die Metasuchmaschine durchsucht Yahoo, Alltheweb, Altavista und eine Reihe weiterer Suchmaschinen und Kataloge. Darüber hinaus verspricht man, sämtliche Daten sofort zu löschen, die eine Identifizierung der Suchenden möglich machen. Ixquick tausche keinerlei persönliche Daten des Suchenden mit den jeweiligen abgefragten Suchmaschinen aus, seit Anfang Juli lösche man sowohl IP-Adressen als auch User IDs der Nutzer aus den Logfiles der Metasuche. Verwandte News
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