Denn bislang haben zwar Microsoft und Yahoo angekündigt, dem User die Option einzurichten, seine Such-History zu löschen. Auch bei AOL wird diskutiert, das Loggen der Suchabfragen ganz abzustellen. Wann und in welchem Umfang diese Möglichkeiten zum selbstgemachten Datenschutz eingerichtet werden, ist jedoch noch offen.
Deren erste das regelmäßige Löschen von Cookies ist, bzw. das Verbot für die gängigen Suchmaschinen, solche zu setzen. Damit werden praktisch alle personalisierten Dienste von Google unbenutzbar, was angesichts der Datensammelwut des Suchriesen jedoch durchaus erstrebenswert sein dürfte.
Sich eine Suchmaschine für "kritische" Suchabfragen gleich über Anonymisierungsdienst zu bookmarken - z.B. Google via anonymouse - dürfte ebenfalls eine gute Idee sein.
Bereits vor dem DatenGAU bei AOL machte weiterhin Ixquick von sich reden. Die Metasuchmaschine durchsucht Yahoo, Alltheweb, Altavista und eine Reihe weiterer Suchmaschinen und Kataloge. Darüber hinaus verspricht man, sämtliche Daten sofort zu löschen, die eine Identifizierung der Suchenden möglich machen. Ixquick tausche keinerlei persönliche Daten des Suchenden mit den jeweiligen abgefragten Suchmaschinen aus, seit Anfang Juli lösche man sowohl IP-Adressen als auch User IDs der Nutzer aus den Logfiles der Metasuche.
| 1 Reaktionen aus dem gulli:Board |
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gullinews am 09.08.2006 11:29:09: |
dobo am 10.08.2006 22:28:01: |
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