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22. Oktober 2007
Verluste der Musikindustrie Apple, nicht P2P, ist schuldSo zumindest das Ergebnis einer britischen Studie, die insbesondere Formatänderungen für die sinkenden Umsatzzahlen der Industrie verantwortlich sieht. Wie immer sind entsprechende Studien mit Vorsicht zu genießen, die Forscher von Capgemini scheinen jedoch einen gewichtigen Faktor gefunden zu haben, der in der allfälligen Anprangerung der "Piraterie" gerne untergeht. Ausgerechnet Apple sei demnach Hauptverursacher der sinkenden Umsatzzahlen, die "legalen Downloads", von der Industrie regelmäßig gefeiert und gehyped, Nägel im Sarg der darbenden Labels. "Unbundling" nennen die Forscher den Prozess, der mit dem Siegeszug der digitalen Downloads begann. Der Anteil von unlizensiert angefertigten Kopien an den Umsatzrückgängen siedeln die Forscher im einstelligen Prozentbereich an, was einmal mehr belegt, dass die Versuche, Kunden via Filesharingklagen zu kriminalisieren, nutzlos bleiben dürften. Trackbacks
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