gullinews am Freitag, 21.11.2008 16:29 Uhr
Ein Mitarbeiter des designierten US-Präsidenten teilte mit, dass der Anschluss schon älter ist und von Obama nicht mehr genutzt wird. Dennoch ist nicht lückenlos klar, ob auf Datensätze wie Telefonnummern, getätigte Anrufe oder Gesprächszeiten zugegriffen wurde. Sicher sei hingegen, dass keine Nachrichten auf der Mailbox abgehört wurden. Auf dem Anschluss soll nur ein gewöhnliches Mobiltelefon und kein BlackBerry oder ein vergleichbares Smartphone verwendet worden sein.
Nun will der zweitgrößte US-Mobilfunkkonzern seine Konsequenzen aus dem Vorfall ziehen. Der Unternehmenschef Lowell McAdam erklärte, dass man den Secret-Service bereits über diesen Vorfall unterrichtet hat. Es spiele keine Rolle, ob die bezichtigten Mitarbeiter autorisierten Zugriff auf den Telefonanschluss von Obama gehabt haben. Derzeit sind diese jedenfalls vom Dienst suspendiert. Bei einem Verstoß gegen die geltenden Sicherheitsregeln droht die Kündigung, hieß es.
Dem Analyse-Experten Michael King zufolge könnten die Angestellten des Telefon-Konzerns durchaus die gewählten Nummern und Gesprächszeiten herausgelesen haben. In welche Daten die Mitarbeiter allerdings genau geschnüffelt haben, hat der Mobilfunkbetreiber Verizon nicht offiziell bekannt gemacht. (gS-)
(via pcworld.com, thx!)
| 0 Reaktionen aus dem gulli:Board |
|---|
gullinews am 21.11.2008 16:03:18: |
Suche
Verwandte NewsMexiko: Handy nur noch gegen Fingerabdruck!
Teenager: sie verschickte 14.528 SMS in einem Monat!
Barack Obama: Erste Gerüchte um Kandidaten für das Amt des "Copyright Zaren"
T-Mobile G1: Android-Handy jailbroken, Root-Zugang per Telnet möglich
Android Spiele: Electronic Arts bringt Games für das Google-Handy