gulli: Verbreitung von Schadsoftware erreicht neuen Höhepunkt

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08. Februar 2008

Verbreitung von Schadsoftware erreicht neuen Höhepunkt

Die Statistiken der Antiviren-Hersteller weichen alle geringfügig voneinander ab. Allerdings zeigen alle die gleiche Tendenz an. Die Anzahl der verbreiteten Schadprogramme war im Vorjahr fünf Mal höher als in 2006. Panda Security wies darauf hin, dass Hacker vor allem Würmer für den Diebstahl sensibler Daten einsetzen würden, auch wenn Trojaner in den ersten Wochen des neuen Jahres für die meisten Schäden verantwortlich waren.

Die Mitarbeiter von Panda Security bekommen täglich mehr als 3000 unterschiedliche Schadprogramme zugeschickt. Dabei handelt es sich ausnahmslos um neue Varianten alter Programme, um die Antiviren-Software auszutricksen. Wirklich neue Elemente finden die Analysten selten, sie sprechen in einem Statement von einer wahren "Malware Epidemie", die auf uns Endbenutzer zurollt. Die Experten von AV Test untersuchten im Vorjahr insgesamt 5,49 Millionen unterschiedliche Abkömmlinge - so viel wie nie zuvor. Ein effektiver wenn auch zunächst recht aufwendiger Schutz vor dieser Welle wäre ein Wechsel auf ein anderes Betriebssystem wie z.B. Linux. Denn die allermeisten Programme funktionieren lediglich auf Rechnern, auf denen Windows installiert wurde. Das Fehlen neuer Elemente in ihren Programmen gleichen die kriminellen Hacker durch die Masse an neuen Varianten wieder aus. Auch versucht man die Signatur der eigenen Programme zu verändern, um einer Entdeckung der Antiviren-Hersteller zu entgehen.

Gerhard Eschelbeck von der Firma Webroot sagte gegenüber der BBC, die Hersteller sind oftmals auf die Kunden angewiesen, die ihnen die neuen Abkömmlinge der Schadsoftware zuschicken. Im Fall von Spyware würde dies seltener passieren, weil viele Anwender nichts von einer Infektion ihrer Geräte ahnen. Manche Antivirenprogramme benutzen im Kampf um den sauberen PC heuristische Methoden, andere blockieren jegliche Programme, deren Prozesse zuvor als schädlich erkannt wurden. Panda Security gab auf der eigenen Website gelben Alarm für ein mittleres Infektionsrisiko aus. Wer sich vor der aktuellen Gefahr schützen will, sollte seine Virenjäger auf dem neuesten Stand halten, einen sorgsamen Umgang mit ausführbaren Programmen oder aber einen Wechsel des Betriebssystems in Angriff nehmen.

(Via BBC News)

  • ich kann mich noch sehr gut an meinen ersten Virenbefall erinnern(unter Windows 95)...Schweißausbruch, Panik, Hilfe meinen PC zerbröselts gleich, war natürlich nicht so aber trotzdem hab ich die FP formatiert u. mir dann noch die Frage gestellt ist jetzt wirklich alles weg? In regelmäßigen Abständen fing ich mir wieder einen anderen Virus/Trojaner ein und immer wieder fand der Virenscanner was, also mußte es wohl an meinem Internetverhalten ...

  • Als ich noch Windows nutzte hatte ich eine recht simple Art mein System clean zu halten: - 2 Monitore, 1 Pc - Auf dem ersten Monitor das Hostsystem, mit ausschließlich virtualisierten / portablen / überprüften Programmen - Auf dem zweiten Monitor ein Gast XP System (VMware) wo ich Programme testete & virtualisierte Das Produktivsystem blieb so erstaunlich lange stabil. (Bis sich XP langsam & unweigerlich selbst zerstörte, trotz aller ...

  • Für die Faulen Säcke hier also ALLE :P ... http://www.sandboxie.com/ naja ... Linux iss halt auf Laptops immer sonne sache ... Wlan und ati Muss noch n bissel reifen für den Massenmarkt ... aber iss auf nem guten weg ... Achja ... http://www.reactos.org/ mfg

    Mr.Harmlos am 08.02.2008 22:04
  • Zitat: Zitat von KFC  Hä? (...) Ich sag ja, Linux ist für Leute die sich mim PC ned auskennen Wenns mal läuft, dann hast du keine Sorgen mehr damit. Ich finde Ubuntu sehr klasse, auch wenn oft dagegen gemeckert wird. Auch PcLinuxOs ist super, und SAM. Sind tolle Betriebsysteme, optimal für Noobs ausgelegt. Stimm dir volkommen zu, Windows ist deutlich aufwendiger zu warten und einzurichten. Aber ...

    Raycluster am 09.02.2008 00:26
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