eco, der Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V. will auch zukünftig für Niemanden die Internetkontrolleure spielen. Schaut man sich die aktuellen Forderungen der unterschiedlichsten Akteure an, kann man nur zu dem Schluss kommen, dass es kein Problem der Informationsgesellschaft gibt, das die Internetwirtschaft nicht lösen soll. Der Verband beklagt sich auch darüber, dass sie in Zukunft von Providern zu Pädagogen gemacht werden sollen, um ihre Kunden mit Drohungen und Sanktionen zu erziehen.
Nach Vorbildern aus der europäischen Umgebung muss man nicht lange suchen: Wer mehrfach illegale Inhalte tauscht, soll auch hier seinen Internetzugang einbüßen. Kostenlose Inhalte von Videoportalen sollen zum Wohl der Pornografieanbieter gesperrt werden. Den längsten Wunschzettel hat aber nach Aussage von eco noch immer die Musikindustrie. Geht es nach ihr, sind Provider nicht länger Infrastrukturanbieter, sondern werden zu Internetkontrolleuren. Sie sollen nicht nur eine unüberschaubare Zahl von Angeboten blockieren, sondern im Idealfall auch den kompletten Internetverkehr filtern. Angesichts der gewaltigen Datenmassen eine Aufgabe, die verglichen mit der Entwicklung der Suchtechnologie von Google wie ein Spaziergang anmutet. Obendrein sollen die Provider ihre Kunden zum Wohl der Wirtschaft erziehen. Fehlverhalten soll protokolliert, gemeldet und zugleich vom ISP sanktioniert werden. Nicht zu Unrecht fragt eco auf der eigenen Website:
Im Gegensatz zu China und anderen Ländern wird unsere Informationsgesellschaft aktuell nicht dadurch definiert, dass Provider entscheiden sollen, wem welche Daten vorenthalten werden sollen und welche nicht.
(Via eco)
... Auszug von gulli newsVerband der deutschen Internetwirtschaft Wir wollen für die Musikindustrie keine HilfsScheriffs spielenvon Lars "Ghandy" Sobirajeco, der Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V. will auch zukünftig für Niemanden di ...
Tja, langsam aber sicher neigen wir uns dem Ende einer Ära zu. Die Aufschreie das Internet zu zensieren und zu steuern werden nicht nur seitens der Unterhaltungsindustrie immer größer, siehe Terroristen im Netz. Bald gibt es das Internet in seiner jetzigen Form nicht mehr. Ich sehe es schon kommen: Irgendwann sind alle Provider dazu verpflichtet diese oder jene Seite zu melden und Google muss bestimmte Suchanfragen melden oder unterbinden. ...
Immer wird es nicht so sein, den irgendwann ticken auch die Menschen aus. Zwar wird das Internet sicher nicht der Auslöser sein, da die meisten immer noch keine Ahnung von dieser Materie haben. Doch irgendein Gesetz wird das Maß füllen. Ich hoffe das dieses Gesetz nicht durchkommt. Dann wären ja Methoden zum ungefilterten Surfen, eine Straftat. Und ich persönlich hasse Zensur, warum ich diese dann auch begehen würde.
Meinen ganzen Vorrednern kann ich nur ein's sagen..... es wird uns immer so gehen wie wir es gerade zulassen! Wenn wir alles mit uns machen lassen, dann brauchen wir uns auch nicht zu wundern das es so kommt. Man sehe sich nur die Demo's zur VDS an, es waren viele Menschen da....aber eben nicht so viele wie nötig gewesen wären um ein Umdenken in diesem Land zu provozieren....leider! Warum? Weil es vielen Leuten noch immer so gut geht, dass ...
Warum soll das Internet untergehen? Vielleicht stirbt vorher die Musikindustrie? Was Wir Brauchen sind nur die Musikschaffende. Aber nicht die Musikvermarktenden. Viele Künsteler sind ja schon auf die Idee gekommen, dass sie ihre Musik auch anders unter ihre Anhänger bekommen. Ohne dass die Geier den Löwenanteil wegschnappen. Lasst die Musikindustrie in ihrer jetzigen Form doch unter gehen. Dann können die Musiker endlich wieder ...