Dank der PR-Arbeit zahlreicher Organisationen, der zahllosen Blogeinträge und des Engagements einiger weniger Senatoren wurde die Entscheidung bezüglich des Großen Lauschangriffs in den USA zunächst auf Anfang Juli verschoben.
Die Verzögerung verschafft allen Aktiven zumindest eine Atempause und geschah entgegen der ursprünglichen Ankündigungen der Mainstream Medien wie die AP & Co. Die hatten nämlich eine schnelle wie unkomplizierte Entscheidungsfindung vorausgesagt. Die Leiter des Senats hatten Bushs geplantem Abhörprogramm höchste Priorität eingeräumt. So unbestritten und wenig kontrovers wie erwartet sind die Diskussionen darüber aber nicht ausgefallen. Die EFF hofft nun auf weitere Änderungen bevor über das Gesetz im Juli abgestimmt wird. Es könnte auch sein, dass eine weitere Analyse bezüglich des Lauschangriffs abgewartet werden muss, was das Verfahren weiter verzögern würde.
Es bleibt also spannend, ob sich der bald scheidende Präsident Busch mit seinen Vorstellungen am Ende doch noch durchsetzen kann. Zumindest verbleibt den Aktivisten jetzt eine kleine Verschnaufpause von ein paar Tagen.
(via EFF.org, thx!)
| 3 Reaktionen aus dem gulli:Board |
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yellow_bastard am 27.06.2008 13:21:52: |
Duckmichweg am 27.06.2008 13:37:37: |
am 27.06.2008 20:52:42: |