Software-Piraterie wird von der lokalen Regierung der Stadt der Engel fortan als öffentlicher Missstand deklariert, der das Wohl der Gesellschaft stark beeinträchtigen soll. Damit positioniert man die Piraten neben Drogenkuriere, Mitglieder von Verbrecherbanden, Zuhälter, Gangsterbosse etc. Sinn und Zweck der Aktion ist es, damit das Strafmaß für solche Vergehen deutlich anheben zu können.
Die Stadtverwaltungen der USA dürfen seit einigen Jahren eigenmächtig deklarieren, was sie als öffentliches Ärgernis ansehen und was nicht. Nach New York folgt das "Country Board of Supervisors" in Los Angeles nun dem Vorbild von Big Apple. Software,- Musik- und Videopiraten sind demnach in die Riege der Schwerverbrecher eingereiht worden. Das kürzlich erlassene Gesetz des aus fünf Personen bestehenden Gremiums erklärt, die Raubmordkopierer beeinträchtigen die öffentliche Gesundheit, Sicherheit und das Gemeinwohl der Einwohner, der Besucher und der Wirtschafsinteressen von L.A.
Den Rechteinhabern dürften solche Aussichten gefallen, die Filesharer werden bei der Berechnung ihrer möglichen Strafe zumindest keinen Taschenrechner mehr benötigen - sie addieren zu jeder MP3, jedem ISO-Rip und jedem Kinomitschnitt einfach drei Nullen dazu.
(Via Wired)
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Ich bin mir sicher, das da irgendein Kopierer dagegen klagt und auch noch gewinnt...
na jetzt machts sinn, die Vorratsdatenspeicherung wird ja nur für schwere Straftaten benutzt?!!! Auch wenns Amiland is, die Medien schreien es doch auch in Doofland schon seit jahren herraus. Ad Hoc fällt mir ein "Raubkopierer sind verbrecher", die völlig bodenlosen Schadensersatzforderungen der CI. Aber schmiergeldzahlungen werden dann als Lobbyismus bezeichnet und sind das normalste der Welt. Und die Medienfreier klatschen ...