|
05. März 2008
USA iPods schuld an der erhöhten Kriminalitätsrate?Mitglieder vom Urban Institut, einer Denkfabrik in Washington, eröffneten den Teilnehmern einer Tagung vor kurzem völlig neue Einsichten. Die massenweise Benutzung von iPods ist nach Ansicht der Forscher verantwortlich für die gestiegene Kriminalitätsrate in amerikanischen Städten. Die "iCrime"-Kriminalitätswelle in den urbanen Gebieten der USA entsteht nach Angaben der Vordenker durch die Benutzung der ungeschützten iPods in Bussen, Bahnen und auf den Straßen der Großstädte. Apple will man dabei keine Schuld geben, deren neue Diebstahlssicherungen durchlaufen im Moment die Patentämter des Landes. Erstmals ist diese These im September 2007 bekannt geworden, letzten Dienstag gab man hierzu weitere Erklärungen ab. Während sich in den USA nach Angaben des FBI die Kriminalfälle seit 1991 rückläufig entwickelt haben, gab es in 2005 und 2006 wieder eine deutliche Zunahme. Genau in diesem Zeitraum gelang auch dem iPod der entscheidene Durchbruch. Die Forscher glauben, der Anstieg der Raubdelikte, so auch der der iPods soll sich damit direkt auf die allgemeine Kriminalitätsstatistik ausgewirkt haben. Während Ende 2004 erst rund fünf Millionen Geräte verkauft wurden, stiegen die Verkäufe 2006 bereits auf knapp 90 Millionen an. Man fordert von den Herstellern mehr Diebstahlsicherungen, damit die Geräte nach der Entwendung nicht an Dritte verkauft werden können. Möglich wären auch solche technischen Vorrichtungen, die den Aufenthaltsort des Diebes oder Hehlers per GPS-Signal verraten. Spezielle Akkulader sollen die Anwendung des iPods für den Fall, dass die Originalhardware ihren Geist aufgegeben haben sollte, erschweren. Die hauseigenen Ladegeräte sollen nach Ansicht von Apple eine besonders effektive Form des Diebstahlschutzes darstellen. Noch sind die Vögel in Deutschland recht selten. Wer aber in nächster Zeit vermehrt Störche beim Nestbau beobachtet, sollte dem Thema Verhütung zukünftig seine besondere Aufmerksamkeit widmen, außer es ist ihm egal in neun Monaten eine Überraschung zu erleben. Oder, sehr geehrtes Urban Institut, haben wir ihre These etwa falsch ausgelegt? (Via San Francisco Chronicle) Verwandte News
Trackbacks
|