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03. März 2006
USA digitales Radio im FadenkreuzEFF warnt vor RIAA-Gesetzesentwurf Nicht nur in Deutschland machen die Verbände Stimmung gegen neue Techniken des Radios: vor einem auf Betreiben der RIAA eingebrachten Gesetzentwurf warnt die EFF. Mit der "Audio Broadcast Bill" soll der Broadcast Flag für digitales Radio erweitert werden. Wie dieser Ermessensspielraum aussieht, kann man sich anhand der 2004 gemachten Vorschläge der RIAA gegenüber der FCC ausmalen: Programmierte Aufnahme soll maximal für 30 Minuten möglich sein, ebenso zeitversetztes Abspielen. Aufnahmen dürfen nur kontinuierlich erfolgen, ein nachträgliches Unterteilen einer Aufnahme in einzelne Songs anhand von ID-Tags oder "Audioeigenschaften" ist unzulässig. Wie dies technisch umgesetzt werden soll, ist mehr als unklar, und auch hier dürften sich die Gerätehersteller mit Händen und Füßen wehren, wie es auch schon im Videobereich der Fall war. Denn, wie Boingboing konstatiert: wie soll man ein neues Radio verkaufen, das man allenfalls mit dem Slogan: "Neu! Jetzt mit weniger Features!" anpreisen müßte? Verwandte News
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