In den Augen vieler Manager besteht durch die virtuelle Welt eine ernst zunehmende Gefahr, dass Firmengeheimnisse an die Außenwelt geraten könnten. Um dieser Gefahr Einhalt zu gebieten, überwachen viele Großkonzerne systematisch das Onlineverhalten ihrer Arbeitskräfte.Offensichtlich gestaltet es sich aber bei besonders großen Unternehmen mit mehr als 10.000 Mitarbeitern schwierig, jede verschickte Nachricht oder eMail zu untersuchen. Dafür verfügen manche Chefetagen über eine professionelle Methode und betreiben das interne Datamining im großen Rahmen via Software. Mithilfe dieser Programme lassen sich dann bestimmte Wörter, Titel oder Absender herausfiltern und genauer unter die Lupe nehmen. Über 40 Prozent aller US-Firmen lesen bei Mitarbeitermails regelmäßig mit. 26 Prozent haben sogar im Zug der virtuellen Überwachung den jeweiligen Mitarbeiter entlassen. Nicht nur eMails stellen eine potenzielle Bedrohung der Sicherheitspolitik dar. Im Speziellen sind auch die häufig genutzten Dienste des Web 2.0, wie Twitter und Weblogs für die Schnüffler, interessant.
Um die Verhaltensweisen der Mitarbeiter in einem absoluten Höchstmaß überwachen zu können, setzen diverse Unternehmen ganze Überwachungsabteilungen ein. Diese beschäftigen sich dann ausschließlich mit der Mitarbeiterobservation.
Weitere interessante Zahlen und Fakten zu diesem Thema kann man auf der Webseite von net-security.org einsehen.
| 9 Reaktionen aus dem gulli:Board |
|---|
_020200 am 23.05.2008 15:11:06: |
Raphnex am 23.05.2008 16:20:03: |
Brotherhood am 23.05.2008 17:24:07: |