gulli: US-Studie: Gamer erweisen sich als konsumfreudig und sozial aktiv

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24. Oktober 2008

US-Studie Gamer erweisen sich als konsumfreudig und sozial aktiv

Nicht selten werden Gamer auf Anhieb mit abwertenden Bezeichnungen wie Nerds, Geeks oder Freaks in Verbindung gebracht. Vor allem seit dem Vertrieb von Online-Rollenspielen wie beispielsweise World of Warcraft oder Final Fantasy XI hat sich diese Klischeevorstellung in vielen Industrieländern eingenistet. Sogar die UN (United Nations) glaubt die Gefahr solcher Spiele erkannt zu haben und möchte nun gegen die vermeintliche Entgleisung der Jugendlichen vorgehen.

Laut einer aktuellen US-Studie sind 55 % der Gamer verheiratet, 48 % haben Kinder. Single-Gamer haben zudem doppelt so oft ein Rendezvous im Monat wie Nicht-Gamer. Diese durchaus überraschenden Ergebnisse gehen aus einer von IGN Entertainment und Ipsos Media CT betriebenen Studie hervor, die kürzlich auf dem Portal Gamasutra veröffentlicht wurde.

Der Studie zufolge seien Gamer auch die besseren Verdiener. Während das Jahreseinkommen eines Nicht-Gamers durchschnittlich bei 54.000 US-Dollar liege, verdienen die Spielefresser mit einem Schnitt von 78.000 US-Dollar jährlich knapp 25.000 Dollar mehr im Jahr.

Obendrein verbringe ein Gamer deutlich mehr Zeit damit im Internet zu surfen, fernzusehen und Musik zu hören. Daraus lässt sich laut der Auswertung der Experten erschließen, dass Gamer sozial aktiver sind als Nicht-Gamer und diese auch mehr Zeit mit alternativen Unterhaltungsmedien verbringen.

Laut Adam Wright, dem Leiter der Umfrage für Ipsod Media CT, seien die Ergebnisse der Umfrage ein Zeichen dafür, dass die Mehrzahl der Spielefreaks zu Unrecht völlig falsch beurteilt wird.

Es liegt somit auf der Hand, dass diese Forschungsergebnisse keineswegs mit den üblichen Vorurteilen von Gamern übereinstimmen und Bezeichnungen wie beispielsweise Nerd, US-Studie, Biomonster, GamerGeek oder Freak oftmals unpassend sind.

Ob es sich bei den 3.000 befragten US-Bürgern um Gelegenheits-Spieler, oder um Gamer handelt, die wöchentlich länger als 30 Stunden ihrem Hobby frönen, wird leider nicht verraten. (Buddy09)

(via, ripten.com, thx!)

(Comic by Karl Bihlmeier, thx!)

  • Ich glaube nur der Statistik, die 8ich selbst gefaelscht habe, oder wie heisst es so schoen? Es macht doch Sinn, das Gamer mehr Kohle verdienen als andere. Auch heute koennen sich viele Menschen der "Unterschicht" keine PC leisten und wenn sie doch einen haben, dann reicht der oft nicht aus die altuellen Spiele zu spielen und wer ausser ein paar Nostalgiker will schon 10 Jahre alte spiele spielen? Und auch bei anderen werten bin ich recht ...

    OnSearch am 24.10.2008 18:25
  • Muss man wirklich darüber diskutieren? Wieso steht eigentlich jemand im Fokus der Öffentlichkeit, nur weil er (bzw. die Gruppe) gerne zockt? Wie wäre es denn mit ein paar Studien über Kinogänger? Oder Briefmarkensammler? Oder Fotografen? Oder Fußballspieler? Oder..... Man kann sein Geld auch sinnvoller verbrennen(in ne private Rentenversicherung einzahlen oder sowas ) Leute, mal im Ernst, wieso halten wir uns mit solchen ...

    Bombsquad85 am 25.10.2008 10:39
  • Warum wird hier konsumfreudig als eine gute Sache abgestempelt?

    Sanharib am 25.10.2008 16:49
  • Gute Frage Na weil das gut für die ist, die von der Konsumfreudigkeit profitieren. Fragt sich natürlich warum dass hier als gut bezeichnet wird? Na weil's so in der Studie steht, würde ich mal sagen.

    Jambold am 26.10.2008 18:08
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