gulli: US-Army: DVDs mit Pornos verseuchten tausende private Notebooks
12. Mai 2008

US-Army DVDs mit Pornos verseuchten tausende private Notebooks

Notebooks amerikanischer Soldaten wurden in Massen mit Viren infiziert. Doch diese wurden nicht aus dem Internet heruntergeladen, sondern wurden von den Soldaten auf den irakischen Märkten gekauft. Die Mitschnitte der Pornofilme verbergen tief im Inneren ein geheimes Innenleben.

Als Soldat im Irak führt man ein sehr einsames Leben: Weit entfernt von seinem Anhang, vielleicht einer Frau und Kindern, vertreibt man sich die Zeit, während man nicht seinen Dienst leistet.

Das kann jeder Soldat, aber aufgrund der mangelnden Möglichkeiten im Einsatzgebiet kann dies schnell langweilig werden. Und gerade da man ja schon so lange von seinem Anhang abgeschnitten ist, dachten sich zahlreiche Soldaten, darf man sich auch mal etwas gönnen. Also gingen sie auf die Märkte der Einheimischen und kauften eine Porno-DVD, doch diese hatte es in sich.

Während die im Irak verkauften DVDs mit dem Regionalcode versehen sind, damit sie nicht auf weit entfernten Laptops abgespielt werden können, gibt es ein weitaus größeres Problem: Die DVDs mit pornografischen Inhalten enthalten oft nicht nur die, sondern auch den sogenannten "Porno-Virus". Es bleibt jedoch nicht bei einer einzelnen Infizierung der Hardware, die DVDs und sonstigen Datenträger werden unter den Soldaten herumgereicht. Es gibt einen regen Tauschhandel, der der massenhaften Verbreitung sehr entgegen gekommen ist. Für eine effektive Ausbreitung des Virus innerhalb der Hardware der Soldaten war demnach kein Internet nötig.

(Autor: -rbrueckner)

(Via Washington Post & Fefes Blog)

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