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30. Oktober 2008
Urteil Telekom muss weiterhin Call-by-Call Anrufe zulassenDie Deutsche Telekom ist nach ihrem gescheiterten Versuch Billigtarife zu verweigern, weiterhin dazu verpflichtet Call-by-Call Durchleitungen zu gewährleisten. Zuvor hatten sie gegen die Regelungspolitik der Bundesnetzagentur Beschwerde eingereicht. Offenbar wollte man sich damit endgültig von den lästigen weil preiswerten Tarifen trennen. Die Richter am Bundesverwaltungsgericht in Leipzig sahen die Sachlage aber etwas anders... Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat die Klage der Telekom gestern abgewiesen, da die Beklagten der Bundesnetzagentur in der umstrittenen Verfügung manifestierten, dass die Deutsche Telekom auf dem Festnetzmarkt nach wie vor über eine ausgeprägte Marktstärke verfüge. Aus diesem Grunde seien die ehemaligen Monopolisten dazu verpflichtet, ihren Kunden den Zugang zu anderen Providern via Betreibervorauswahl (Preselection) oder Call-by-Call zu erlauben. Aus einer Mitteilung des Gerichts geht hervor, dass durch das Call-by-Call Verfahren, bei dem man mit angebotenen Vorwahlen kostengünstiger telefonieren kann, ein gewisser Grad an Wettbewerb garantiert sei. Bei einem Ausbleiben dieser Tarife sei die freie Marktwirtschaft jedoch in Gefahr. Außerdem habe die Bundesnetzagentur die Richter davon überzeugen können, dass eine amtliche Kontrolle der Verbindungsentgelte im Interesse der Kundschaft erforderlich ist.
Bild links: Wer hat da am Rad gedreht? (Bildquelle: justlanded.com, thx!) (via tagesschau.de, thx!) Verwandte News
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Zitat: Zitat von Toady Na, in den neuen Bundesländern musste ja auch ne komplette Infrastruktur geschaffen werden - da sind tatsächlich Gelder geflossen, ja. Auch das kann ich so nicht unkommentiert stehen lassen. In diversen größeren Städten - unter anderem auch hier in NB - war bereits Glasfaser gelegt. Von nötigen Investitionen kann da keine Rede sein - außer man bezieht sich dabei auf Investitionen ... Schattenspieler am 06.11.2008 12:50
Zitat: Zitat von Schattenspieler Auch das kann ich so nicht unkommentiert stehen lassen. In diversen größeren Städten - unter anderem auch hier in NB - war bereits Glasfaser gelegt. Von nötigen Investitionen kann da keine Rede sein - außer man bezieht sich dabei auf Investitionen in den alten Bundesländern im Vergleich hierzu. Aber stattdessen reißt man nach ein paar Jahren den Bden auf und legt wieder Kupferleitungen ... Toady am 06.11.2008 22:06
Ob eine solche "bezahlbare, massentaugliche " Technik damals nicht existierte, weiß ich nicht und interessiert mich eigentlich auch nur am Rande. Denn wenn man schon LWL legt, dann sollte man sich doch spätestens mit dem Aufkommen von Breitbandanschl. Marke xDSL zum Ende der 90er hin überlegen, wie man die bestehende Infrastruktur da sinnvol nutzen oder anbinden kann. Das als Argument für erneutes Verlegen von Cu-Kabeln zu missbrauchen, greift ... Schattenspieler am 06.11.2008 23:33
Zitat: Zitat von Schattenspieler Ob eine solche "bezahlbare, massentaugliche " Technik damals nicht existierte, weiß ich nicht und interessiert mich eigentlich auch nur am Rande. Denn wenn man schon LWL legt, dann sollte man sich doch spätestens mit dem Aufkommen von Breitbandanschl. Marke xDSL zum Ende der 90er hin überlegen, wie man die bestehende Infrastruktur da sinnvol nutzen oder anbinden ... Toady am 07.11.2008 00:47
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