gulli: Urteil in Spanien: Filesharing ist sozial akzeptiert

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03. November 2006

Urteil in Spanien Filesharing ist sozial akzeptiert

Folglich solle es nicht kriminalisiert werden: so der Spruch eines Richters, der einen Tauschbörsennutzer für nicht schuldig erklärte. Ein Schuldspruch hätte "eine Kriminalisierung eines sozial akzeptierten und weit verbreiteten Handeln bedeutet, dessen Ziel nicht die Bereicherung, sondern der Besitz von Kopien für die private Nutzung ist".

Angeklagt wurde der Mann, weil er Alben aus Tauschbörsen herungergeladen und wiederum angeboten hatte - auch per Mail und in Chatrooms. Da er aber kein Geld verlangt hätte, sei seine Tat kein Vergehen, so der Richter.

Ursprünglich hatte die Staatsanwaltschaft eine zweijährige Haftstrafe gefordert. Der spanische Verband der Musikindustrie Promusicae kündigte an, Berufung gegen das Urteil einzulegen. Der Tausch sei in jedem Fall illegal, so ProMusicae-Präsident Antonio Guisasola, und unter bestimmten Umständen eine Straftat.

Auch Justizminister Juan Fernando Lopez Aguilar kommentierte, dass er mit einer Berufung rechne. Sein Zusatz deutet jedoch darauf hin, dass die Rechtslage so klar nicht ist. Der Bereich der privaten Nutzung kopierter Dateien müsse noch genauer juristisch definiert werden. Die Rechte der Künstler müßten aber so gut wie möglich geschützt werden.

  • Zitat: Zitat von .drunken  Tach auch, Schwein gehabt, würde ich sagen. Kenne Leute die sind schon weger unter 10 mp3s angeschrieben worden. Obwohl, ich glaube gerade der Richter ist von der Calzone Industrie gekauft worden... Einer neue Präsidentsfall?! Oder wie immer das heißen mag... Gruß .drunken ... olol wie geil bist du denn. Ontopic : Die Revision wird (glücklicherweise) anders ...

    listiger Lurch am 04.11.2006 04:17
  • Jetzt weis ich warum alle jedes Jahr nach Mallorca etc wollen...

    Philipus II am 04.11.2006 12:47
  • ich für meinen teil halte das runterladen und weitergeben von programmen usw. so und so nur für "dezentrale sicherungs kopien" und sicherungen darf man(n) ja machen

    Target357 am 04.11.2006 18:50
  • Hmm vielleicht sehen sie auch ein dass es fast jeder macht. Ich meine es gibt doch vielleicht auch Politiker die Koksen, zu Nutten gehen, bescheißen oder eben den Esel oder ähnliches anwerfen um sich mal eben einen schönen Kinoabend zu machen. Da finde ich das Urteil eigentlich nur zurecht.

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