gullinews am Donnerstag, 21.02.2008 13:13 Uhr
Das "infra-redlight against surveillance camera", zu Deutsch "Infrarotlicht gegen Überwachungskameras" verspricht
"...einen zuverlässigeren Schutz vor Sicherheitsmaßnahmen des Staates (und anderen Überwachenden). I-R.A.S.C. bietet die Sicherheit vor der Sicherheit und weist somit auf die Asymmetrie der Kräfte zwischen dem Überwachenden und dem Individuum hin."
Damit erhalten die Bürger in der bereits seit längerer Zeit konstatierten Aufrüstung zwischen Überwachern und Überwachten eine neue Waffe in die Hand: Kameras zu blenden ist der nächste logische Schritt, nachdem schon Schutzkleidung gegen Taser patentiert, Überwachungsdrohnen auch für Normalbürger erschwinglich wurden und viele weitere Arten des durchaus lustvollen Widerstands entwickelt worden sind.
Zu tun gibts nach wie vor viel. Neben der Überlistung der Überwachungskameras per einfachem Infrarotstrahler existieren inzwischen ja auch einige elektronische wie auch recht "oldschool"-technische Maßnahmen zum Umgang mit RFID-Chips.
Und wem die Blendung der CCTV-Geräte via Infrarot zu abgefahren ist: Kameraobjektive lassen sich auch ganz einfach überkleben. Wobei man dazu vielleicht besser einen Infrarot-Blender tragen sollte, damit man nicht auf den letzten Sekunden der Videoaufzeichnung zu sehen ist.
| 45 Reaktionen aus dem gulli:Board |
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Mausbaer am 22.02.2008 17:01:49: |
ludwighagen am 22.02.2008 19:10:40: |
PreHack am 23.02.2008 22:02:02: |