|
21. Februar 2008
Unsichtbar für Kameraüberwachung Infrarot-Gerät blendet KamerasLeicht nachbaubar, unbemerkt in der Anwendung: Kameras blenden kann man mit dem I-R.A.S.C., welches von den Kunstaktivisten des Stuttgarter Oberwelt e.V. vorgestellt wurde. Das gerät sendet infrarotes Licht in einem für das menschliche Auge unsichtbaren Bereich aus. Gestört werden von dem Gerät nur Kameras, die statt dem Gesicht des Trägers einen Lichtball sehen, sonst nichts. Das "infra-redlight against surveillance camera", zu Deutsch "Infrarotlicht gegen Überwachungskameras" verspricht
Damit erhalten die Bürger in der bereits seit längerer Zeit konstatierten Aufrüstung zwischen Überwachern und Überwachten eine neue Waffe in die Hand: Kameras zu blenden ist der nächste logische Schritt, nachdem schon Schutzkleidung gegen Taser patentiert, Überwachungsdrohnen auch für Normalbürger erschwinglich wurden und viele weitere Arten des durchaus lustvollen Widerstands entwickelt worden sind. Zu tun gibts nach wie vor viel. Neben der Überlistung der Überwachungskameras per einfachem Infrarotstrahler existieren inzwischen ja auch einige elektronische wie auch recht "oldschool"-technische Maßnahmen zum Umgang mit RFID-Chips. Und wem die Blendung der CCTV-Geräte via Infrarot zu abgefahren ist: Kameraobjektive lassen sich auch ganz einfach überkleben. Wobei man dazu vielleicht besser einen Infrarot-Blender tragen sollte, damit man nicht auf den letzten Sekunden der Videoaufzeichnung zu sehen ist. Verwandte News
Trackbacks
|