gullinews am Samstag, 11.08.2007 04:31 Uhr
Hierbei setzt Universal Music ausdrücklich nicht auf Apples populären Online-Musik-Shop iTunes, der in den USA für rund 75 Prozent des digitalen Musikmarktes verantwortlich ist, sondern geht andere Vertriebswege.
Universal folgt damit der britische EMI, die seit April über Apples iTunes als erstes großes Plattenlabel Musik ohne Kopierschutz (DRM) zum Verkauf anbietet. Die zum französischen Medienkonzern Vivendi gehörende Universal Music Group will Tausende Musikstücke für einen Preis zwischen 70 und 75 US-Cents weitergeben. Die Musik, darunter Hits von Künstlern wie 50 Cent, Gwen Stefani und Black Eyed Peas, soll über die Websites der Künstler sowie über Großhändler wie Amazon, Google, RealNetworks, Best Buy und Wal-Mart zu haben sein, die die Songs voraussichtlich für den Standardpreis von 99 Cents anbieten werden.
Mit dem Test will das Unternehmen, das zuletzt rund 16 % seines Umsatzes mit digitalen Musik-Verkäufen machte, die Nachfrage der Kunden sowie mögliche Auswirkungen auf die Piraterie-Rate ermitteln, hieß es in einer Pressemitteilung. Die weiterlaufenden Verkäufe mit Kopierschutz über Apples iTunes Store sollen hierbei als Kontrolle dienen. Das Angebot von Universal Music wird ausschließlich in den USA verfügbar sein, die Kunden in der restlichen Welt erhalten weiterhin die Songs mit integriertem Digital Rights Management.
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Atheist-666 am 12.08.2007 18:55:18: |
NiGHtOwL am 12.08.2007 19:28:52: |
Atheist-666 am 12.08.2007 20:21:47: |