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12. April 2006

Uni sperrt Filesharingtraffic Nur noch DC++ für Studis in Connecticut

Mit Copyrightverstößen habe die Maßnahme nichts zu tun, sondern ausschließlich mit Trafficbegrenzung: den kompletten P2P-Traffic will die Uni Connecticut sperren. Nur DC++ bleibt erlaubt - ein Feldversuch für verschlüsselndes BitTorrent.

Denn ob die Maßnahme zur Schonung der Bandbreite funktioniert, darf man getrost bezweifeln. Nützlich ist die Sperrung vor allem als Testgelände für die Umgehungstechniken der diversen Trafficshaping-Maßnahmen, die seitens der ISPs zunehmend eingesetzt werden.

Ausgenommen vom Versuch der Totalsperre bleibt DirectConnect, welches auch campusintern betrieben werden kann. Weiterhin sollen die Nutzer durchaus die Möglichkeit haben, temporär Filesharing-Clients nutzen zu können: auf Anfrage werden ihnen temporär die entsprechenden Möglichkeiten eingeräumt.

Mit den Vorreitern Azureus und µTorrent setzt sich im BitTorrent-Bereich momentan Headerencryption durch. Die Pakete werden durch die Verschlüsselung nicht mehr als P2P-Traffic erkannt, Filter- und Drosselungsmaßnahmen der Netzprovider werden dadurch in der Regel wirkungslos.

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