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21. April 2008
Uni Arizona RIAA lässt Filesharing-Vorwürfe gegen Studenten fallenEine erneute Schlappe für die Lobbyisten der Musikindustrie: Von 14 Studenten, deren Tausch von Musik über P2P-Netze im Internet von der Recording Industry Association of America (RIAA) protokolliert wurde, weigerten sich zwölf, den Forderungen der Musikindustrie nachzugeben. Zwei davon reichten Beschwerde ein, zehn kommen ohne Verfahren und finanzielle Folgen davon. Wie die Tageszeitung Arizona Star berichtet, hat die RIAA am 10. April die Verbindungsdaten von 14 Studenten der University of Arizona (UA) in Tucson angefordert, die beim Filesharing über den Internetzugang der Universität erwischt worden sind. Auch wenn sich die Universität vergleichsweise kooperativ gegenüber der Musikindustrie zeigte, äußerte sie dabei ähnliche Bedenken wie die Marshall University, die vor wenigen Tagen gerichtlich gezwungen wurde, Login-Daten ihrer Benutzer herauszugeben. Es würden zu wenige Daten protokolliert, diese seien nur lückenhaft. Zudem sei die Zuordnung einer IP-Adresse zu einem bestimmten Benutzer in Zeiten, da ein Internetanschluss häufig von mehreren Personen benutzt wird, nicht möglich. Pikant an den vorliegenden Fällen ist die Tatsache, dass den RIAA-Studenten, die sich zu zahlen weigern, keine juristischen Nachspiele drohen. Die Kunde, dass Widerstand gegen die Rechteverwerter doch nicht zwecklos ist, scheint sich jedenfalls mittlerweile herumgesprochen zu haben. Die RIAA ist in der Vergangenheit dafür bekannt geworden, exorbitant hohe Summen für im Internet getauschte Musikstücke zu fordern. Auf der Seite p2plawsuits.com können die "Delinquenten" weitere juristische Folgen vermeiden, indem sie die eingeforderten Forderungen begleichen. Von vielen Betroffenen wird diese "Wahlmöglichkeit" allerdings als Erpressung empfunden. (Autor: Frank Ritter) (Via p2pnet.net) Verwandte News
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