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02. Juni 2008
Umfrage Datenschutz wichtiger als Innere SicherheitEine Umfrage von UNISYS, welche im April durchgeführt wurde, gelangte zu einem wenig überraschenden Ergebnis. Das gemeine Volk sorgt sich inzwischen mehr um ihre Daten, als um die Innere Sicherheit. Infolge der Befragung musste UNISYS zahlreiche Vorjahreswerte nach oben korrigieren. Lediglich 27 Prozent der Bevölkerung war um ihre persönliche Sicherheit besorgt, so eines der Ergebnisse der UNISYS-Umfrage. Auf die Frage, wie man die gegenwärtige Sicherheitslage in der Bundesrepublik betrachten würde, wurde man schon etwas konkreter. Ganze 54 Prozent waren hier sehr besorgt, wenngleich nicht klar wird weshalb. Im Vergleich zu anderen Nationen ist die Besorgnis im Durchschnitt als eher gering anzusehen. Am meisten besorgt sind jedoch nach wie vor Menschen mit niedrigem Monatseinkommen, sowie interessanterweise, sehr junge Menschen. Konkret wurde hier ein Alter von 18 - 24 Jahren angegeben. Ein "Wachrüttler" sollte es für die Führungsebene zumindest sein, dass die Deutschen einen Schutz ihrer Daten inzwischen für weitaus problematischer halten (78 Prozent) als die aktuelle Situation bei der Kriminalität (54 Prozent).
(via daten- speicherung.de thx.) (Bild via UNISYS thx.) Verwandte News
Trackbacks
Und nach der Telekom-Geschichte dürften die Werte noch weiter nach oben gehen. Aber Schäuble vertraut auf die Selbstkontrolle der Industrie. Der wird es nie lernen. Gruss Moses Moses am 02.06.2008 19:08
Die Entwicklung halte ich für absolut nachvollziehbar. Ständig wurden wir in der Vergangenheit mit Meldungen wie Phishing, Kreditkartendatenklau, Bankdatenklau, Sicherheitslücken in unseren Computer-Betriebssystemen, Lauschangriffe, Online-Durchsuchungen, Vorratsdatenspeicherung, E-Card, biometrischer Reisepass, Videoüberwachung, Gesichtserkennungs-Sofware, automatische Kennzeichenerfassung usw. bombardiert. Wen wunderts da noch. DieNazgul am 02.06.2008 19:44
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