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04. April 2008
UK Pädophile Straftäter sollen ihre E-Mail-Adresse preisgebenDas britische Innenministerium schlägt vor, dass vorbestrafte Sexualstraftäter ihre E-Mail-Adressen bei der Polizei hinterlegen müssen. Social Networking Webseiten sollen den Zugang für diese Nutzer sperren. Man verspricht sich dadurch einen besseren Schutz vor Kindesmissbrauch und höhere Sicherheit auf Social Networking Webseiten. Innenministerin Jaqui Smith möchte, dass jedes Kind ohne Angst aufwächst, egal ob sie sich in einem Jugendklub oder einem Chat-Room aufhalten. Die britische Regierung arbeitet daher auch mit gemeinschaftlichen Institutionen und der Privatwirtschaft zusammen. Es soll grundsätzlich darum gehen, das Internet zu einem "feindlichen Raum" für Sexualstraftäter zu machen. In diesem Zusammenhang wurde eine Broschüre mit Richtlinien erarbeitet, die "UK Social Networking Guidance". Bereits vorbestrafte Sexualstraftäter, die ihre E-Mail-Adresse nicht herausgeben oder falsche Angaben machen, soll eine Haftstrafe von bis zu fünf Jahren drohen. Das britische Innenministerium beschäftigt sich derzeitig mit Kinder- und Jugendschutz auf Social Networking Webseiten. Zur Umsetzung ihrer Forderungen wollen sie mit dem vor zwei Jahren gegründeten "Child Exploitation and Online Protection Centre" (CEOP) zusammenarbeiten. Auch Betreiber von Internetseiten sollen hier notwendige Unterstützung finden. (via Reuters ) Verwandte News
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