|
27. Mai 2008
UK Magisterarbeit über Terror brachte Studenten in HaftIm Rahmen seiner Magisterarbeit an der Universität in Nottingham hat der Student Rizwaan Sabir von einem US-Regierungsserver Dokumente der al-Qaida bezogen. Er wollte damit für seine Abschlussarbeit die Taktik der Terrororganisation erforschen. Er und sein Freund Hisham Yezza wurden verhaftet, die Wohnungen wurden durchsucht, sämtliche Mobiltelefone und Computer beschlagnahmt. Nach sechs Tagen Dauerverhör wurden beide frei gelassen, doch der Algerier Yezza wurde wieder festgenommen und befürchtet, heute ins Ausland abgeschoben zu werden. Möglich machte dies der "Terrorism Act", ein Gesetz zur Bekämpfung von Terroristen in Großbritannien. Die Leitung vom Campus fühlt sich unschuldig, obwohl dort wie überall in UK die leitenden Verwaltungsangestellten dazu angehalten werden, mögliche Extremisten zum Schutz des eigenen Landes anzuzeigen. Obwohl die Professoren zu Protokoll gaben, dass das heruntergeladene Material zwar illegal sei, aber in direktem Zusammenhang mit den Forschungsarbeiten steht, wurden die Verdächtigen trotzdem nicht sofort frei gelassen. Die präventiven Schutzmaßnahmen in Großbritannien machen aus harmlosen Forschern Informanten der Polizei und der Geheimdienste. Die Geschichte fing damit an, dass Sabir seinen Bekannten An der Uni wird derzeit eine Petition gegen diese Maßnahme verteilt. Seine Kommilitonen bezeichnen den jungen Mann als ernsthaften Wissenschaftler, der eine akademische Laufbahn einschlagen wollte. (via Boing Boing & guardian) Verwandte News
Trackbacks
|