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08. Juni 2008
UK Home Affairs Datensammlung soll massiv verringert werdenEin britischer Untersuchungsausschuss schlägt Alarm. Die Sammelwut der Behörden beginne zunehmend über die Stränge zu schlagen, und stehe in keinem Verhältnis mehr zu dessen Nutzen. Deswegen empfiehlt man nun eine Minimierung der Speicherdauer sowie des Datenumfangs, zum Wohle der Bürger. Die Befragung des Ausschusses umfasste lediglich 86 Fragen. Jede Antwort darauf jedoch ein Schaubild dessen, dass die Hortung von Datensätzen über einen schier endlosen Zeitraum keinesfalls sinnvoll ist. Keith Vaz, Vorsitzender des Ausschusses stellte fest, dass die Regierung erheblich aufpassen müsse. Infolge der Einführung einer biometrischen ID-Karte sei die Gefahr in eine Überwachungsgesellschaft abzurutschen mehr als nur realistisch gegeben. Aus diesem Grunde sollten Daten nur so lange wie unbedingt nötig gespeichert werden. Der Umfang der Datensätze müsse ebenfalls erheblich herabgesetzt werden und dürfe unter keinen Umständen für andere Zwecke verwendet werden, als für die diese vorgesehen sind."Wir sind besorgt über die Tendenz, mehr und mehr Daten zu sammeln, nur weil die Technologie das ermöglicht und diese Daten dann für andere Zwecke, als die eigentlich geplanten, verwendet werden", so eine Aussage des Ausschusses zu der Frage ob Überwachungskameras mit Mikrofonen ausgestattet werden sollen. Der Vorsitzende Keith Vaz brachte es auf einen Punkt. Die Regierung dürfe nicht als Sponsor oder Initiator auftreten, damit Daten von Kindern zur Erstellung von Gewaltprofilen anstatt deren Schutz eingesetzt würden. "Wir haben alle im letzten Jahr außergewöhnliche Beispiele erlebt, wie schnell Dinge schieflaufen können, wenn gesammelte Daten falsch behandelt werden - mit möglichen katastrophalen Konsequenzen." Da die Bürger keinen Einfluss auf die gesammelten Daten hätten, müsste man wenigstens sicherstellen, dass diese sicher aufbewahrt und der Zugriff darauf nach strengen Regierungsvorlagen erfolgen würde.
via futurezone thx. Verwandte News
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