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08. Juni 2008
U2 Manager Deal zwischen Providern und Musikindustrie ist notwendigPaul McGuinness, der Manager von U2, äußerte sich auf einer Messe in Hong Kong darüber, dass die ISPs nicht ausreichend genug gegen Urheberrechtsverletzungen vorgehen würden. Es läge in deren Aufgabengebiet sicherzustellen, dass keine Copyrightverletzungen über deren Netze begangen würden Seiner Meinung nach müssten die ISPs ihre Einnahmen mit den Künstlern teilen, insbesondere in Anbetracht der Tatsache, welche Stellung die Musik in der digitalen Welt innehat. Es sei eine Schande, dass bis jetzt keine Möglichkeit gefunden wurde, ein System zu entwickeln, dass eine Bezahlung der Musiker ermögliche. Er frage sich, wohin die Gelder gegangen seien, die die Musikindustrie jahrelang investiert hatte, und beantwortet diese rhetorische Frage in einem Atemzug. Laut McGuinness bestehen 80 Prozent des Interneterkehrs aus P2P-Traffic. Eine massiv aufgeplusterte Zahl, die zumindest tagsüber nicht der Realität entsprechen dürfte. Die Provider würden die Einnahmen, die der Musikindustrie zustünden, demzufolge erhalten. Aus diesem Grunde sei "eine Partnerschaft zwischen ISPs und der Musikindustrie nur sinnvoll, bei der die Einnahmen gleichmäßig verteilt würden." Mit einem Seitenhieb erwähnt er zahlreiche neue Angebote, die faire Preise für Musik anbieten. Auch gegenüber völlig neuen Konzepten scheint er aufgeschlossen, preist er doch "Qtrax" an, welches die Tracks vor allem durch Werbung finanzieren will. "Egal wie man es dreht und wendet, Provider werden die Geschäftspartner der Zukunft für die Musikindustrie sein. Das kann jedoch nur gelingen, wenn sie ihre Einnahmen so mit den Labels teilen, dass deutlich wird was die Musik für sie getan hat." Eine interessante These, deren Auswirkungen wir vielleicht eines Tages erfahren werden. Bis dato ist die Verfolgung und Bestrafung von Filesharern ja noch allseits beliebter, als diese auf neue Vermarktungskonzepte zu drillen.
via zeropaid.com thx Verwandte News
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Zitat: Zitat von griever92 wenn man das so hört finde ich es merkwürdig das die waffenindustrie in den usa noch existiert. schließlich ist bei einem mord nicht der mörder der schuldige sondern die hersteller der waffe (zumindest in der kleinen bunten welt des u2 managers) Hier gilt das Gesetz des Stärkeren. Die kleinen versklavt man, den starken aber kriecht man in den Arsch. Duckmichweg am 09.06.2008 13:57
Zitat: Seiner Meinung nach müssten die ISPs ihre Einnahmen mit den Künstlern teilen, insbesondere in Anbetracht der Tatsache, welche Stellung die Musik in der digitalen Welt innehat. ja sicher. "meiner meinung nach sollte jeder autofahrer seine einnahmen mit mir teilen, inbesondere in anbetracht der tatsache welche stellung strassen in der welt der mobilität innehaben" sagte der Teerer. also der typ hat ... PhR34x0r am 09.06.2008 14:18
Saul McWeapon, der Manager von Shotguns Inc., äußerte sich auf einer Messe in Hong Kong darüber, dass die Mafia nicht ausreichend genug gegen Wafenmißbrauch vorgehen würden. Es läge in deren Aufgabengebiet sicherzustellen, dass kein Waffenmißbrauch unter deren Namen begangen würden Seiner Meinung nach müsste die Mafia ihre Einnahmen mit den Waffenherstellern teilen, insbesondere in Anbetracht der Tatsache, welche Stellung die Waffe in der ... sputnik1969 am 10.06.2008 08:48
Ob nun Musik- oder Waffenindustrie, der Zweck heiligt die Mittel und freies Recht wird nun kriminalisiert. ublog am 10.06.2008 08:55
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